Der Stadt Wolfsburg wurde durch den gemeinnützigen Verein TransFair e. V. erneut für zwei Jahre der Titel ‚Fairtrade-Stadt‘ verliehen.

Ingeburg Schoß, Anneliese Raschkowski, Dr. Horst Farny, Andreas Bauer und Gisela Rühl (v.l.n.r.) vor dem Weltladen Pueblo in der Porschestraße 84.

Wolfsburg wird der Titel erneut verliehen.


Der Stadt Wolfsburg wurde durch den gemeinnützigen Verein TransFair e. V. erneut für zwei Jahre der Titel ‚Fairtrade-Stadt‘ verliehen. Bereits seit dem 8.Juni 2010 darf sich die Stadt Wolfsburg über diesen Titel freuen. Um das Projekt Fairtrade-Stadt mit Leben zu füllen, werden kontinuierlich Aktionen zur Unterstützung des Fairen Handels gestaltet.
Für die Titelverlängerung musste die Stadt Wolfsburg nachweisen, dass weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt werden. Hierzu zählt, dass die Unterstützung des Fairen Handels in einem Ratsbeschluss festgehalten wurde, eine Steuerungsgruppe die Aktivitäten koordiniert, in Geschäften und gastronomischen Betrieben Produkte aus Fairem Handel angeboten werden, Schulen, Vereine und Kirchen Bildungsarbeit zum Fairen Handel leisten und eine aktive Öffentlichkeitsarbeit betrieben wird.
Das Projekt Fairtrade-Stadt Wolfsburg wird durch vielfältige Initiativen aktiv unterstützt. So haben beispielsweise der Eine-Welt-Laden Pueblo, die St. Michael Gemeinde Vorsfelde und weitere Akteure im Herbst 2019 gemeinsam eine Mitmachaktion zur Teilnahme an der längsten Fair-Kaffeetafel der Welt in der Fußgängerzone Porschestraße veranstaltet. Im Agenda 21-Forum ‚Nord-Süd-Zusammenarbeit‘ – der Steuerungsgruppe für das Projekt Fairtrade-Stadt – werden auch in diesem Jahr wieder Aktionen zur bundesweiten ‚Fairen Woche‘ Ende September 2020 geplant. Für 2021 ist bereits eine Fairtrade-Kochshow angedacht.
Stadtrat Andreas Bauer zeigt sich erfreut über die Auszeichnung: “Als Kommune möchten wir im Fairen Handel als gutes Beispiel vorangehen. Das Projekt Fairtrade-Towns des TransFair e.V. zeigt, dass mit Engagement eine Veränderung zum positiven möglich ist und dass jede und jeder etwas bewirken kann. Ich bin stolz, dass Wolfsburg dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Städte angehört und danke in diesem Kontext allen Beteiligten insbesondere den ehrenamtlich Tätigen.”
Im Agenda 21-Forum arbeiten ehrenamtlich engagierte Bürger*innen, Vertreter*innen des Weltladens, von Kirchengemeinden, Schulen, Stadtverwaltung, Kindernothilfe und weiteren Institutionen mit. Die Arbeitsgruppe trifft sich etwa im sechswöchigen Rhythmus. Eine Mitarbeit steht allen offen und neue Mitstreiter*innen sind jederzeit willkommen. Informationen zum Agenda 21-Forum und zum Projekt Fairtrade-Stadt gibt es im Agenda 21-Büro der Stadt Wolfsburg, Frau Schoß, Tel: 05361-282513, oder unter www.wolfsburg.de/fairtrade.
 
Über Fairtrade-Städte
Wolfsburg ist eine von über 670 Fairtrade-Städten in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Städte umfasst 2.000 Fairtrade-Städte in 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden und Brasilien. Fairtrade-Städte fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen.
Der Faire Handel bewirkt, dass das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessert wird. Zu den Standards des Fairen Handels gehören zum Beispiel langfristige und transparente Handelsbeziehungen, Mindestpreise, umweltschonende Anbaumethoden, Möglichkeiten der Vorfinanzierung und das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit.
 

Foto: oh/Stadt Wolfsburg

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