Sonntag, März 3Nachrichten rund um Wolfsburg
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Kurznachrichten aus dem Rathaus

Sind nun offiziell Stadtteilmütter: 22 Absolventinnen feierten im Kulturhaus Westhagen ihren Abschluss. Foto: oh/© Stadt Wolfsburg

Singen im Stadtmuseum, Abschlussfeier Stadtteilmütter, Spuk auf Schloss Wolfsburg, Blitzerinfo

Singen für alle im Stadtmuseum

Die Vorweihnachtszeit ist die Zeit der Lieder und das Stadtmuseum im M2K macht es am 1. Advent möglich, nach Herzenslust in fröhlicher Runde zu singen: Auf Anregung von Frank Helmut Zaddach – Veteran der Wolfsburger Kommunalpolitik mit besonderem Augenmerk auf der Kultur – lädt es am Sonntag, 3. Dezember, um 15 Uhr zum Offenen Singen ein. Elke Schulz, erfahren in vielen musikalischen Vermittlungsprogrammen der Museen, sorgt für die Begleitung auf der Gitarre. Dabei bietet die stadtgeschichtliche Dauerausstellung in den Schlossremisen ein besonderes Ambiente, um sich mit bekannten und beliebten Weihnachtsliedern auf die Wochen vor dem Fest einzustimmen. Ob geübt oder ungeübt: Alle Sangeslustigen sind willkommen. Die Veranstaltung am 1. Advent kann ohne Anmeldung besucht werden, lediglich der Museumseintritt ist zu entrichten.

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Abschlussfeier für Stadtteilmütter

Es ist ein Paradebeispiel für gelungene Integrationsarbeit. Im Februar begann die Reise der Teilnehmerinnen der Stadtteilmütter-Schulung. Jetzt haben 22 Frauen aus Afghanistan, dem Libanon, Marokko, Syrien und Tunesien ihren Abschluss gefeiert. Im Kulturhaus Westhagen überreichte Oberbürgermeister Dennis Weilmann allen Absolventinnen ihre Urkunden. Dabei sind die Tätigkeiten der Stadtteilmütter sehr unterschiedlich: Die meisten möchten Vermittlerinnen für Sprache und Kultur in Kindertagesstätten, Grundschulen oder anderen Einrichtungen sein. Vor allem sind sie aber Brückenbauerinnen für Wolfsburg zwischen Kultur, Ortsteilen und Familien. Für viele Frauen stellt die Ausbildung zu Stadtteilmutter auch den Ein- oder Wiedereinstieg in das Berufsleben dar.

Ziel der Stadtteilmütter-Schulung ist es, den Frauen Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen, die Isolierung im Familienverbund oder Kulturkreis aufzuheben und die wertvollen Kompetenzen der Frauen zu nutzen. Dabei geht die Schulung nach einem Modul-Plan vor, der unterschiedliche Themenfelder aufgreift. Hierzu gehören beispielsweise die Entwicklung des Kindes, Sprachbildung und Sprachförderung, Dolmetschen sowie ein Eltern-Medien-Training. Impulse gibt es dabei auch immer wieder von externen Partner*innen, die als Referent*innen eine oder mehrere Sitzungen begleiten. Seit Juni 2009 gibt es in Wolfsburg die Stadtteilmütter-Schulung. Bisher nahmen etwa 240 Frauen aus 37 Herkunftstländern und 16 verschiedenen Muttersprachen teil.

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Spuk auf Schloss Wolfsburg

Nach fast vier Jahren ist es erstmals wieder soweit: Die Gespenstersaison auf Schloss Wolfsburg beginnt. Das Stadtmuseum im M2K lädt am Freitag, 1. Dezember, Kinder von sechs bis elf Jahren zur Gespensterstunde auf Schloss Wolfsburg ein. Der gruselige Spaß beginnt um 18 Uhr im Stadtmuseum in den Remisen. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro. Um Anmeldung zu den Museumsöffnungszeiten wird unter Telefon 05361 281040 oder per E-Mail an stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de gebeten. 

Das Museumsteam empfiehlt witterungsentsprechende Kleidung und die Mitnahme von Taschenlampen. Auch freuen sich die Wolfsburger Schlossgespenster über gespenstische Kostümierungen der Kinder. Mit Anbruch der Nacht spuken die legendenreichen Gespenster auf Schloss Wolfsburg. In der jetzigen Jahreszeit begegnen Besucher*innen manchmal sogar noch vor der klassischen Gespensterstunde um Mitternacht einer in weiße Tücher gehüllten Dame oder einer erschreckenden Gestalt in Mönchskutte.

Wo das Erscheinen dieser unwirklichen Wesen garantiert zu beobachten ist, das wissen furchtlose Museumsmitarbeiterinnen. Sie zeigen diese Orte mutigen Kindern auf einem Taschenlampen-Rundgang durch die dunkle Schlossanlage. Dabei ist viel Wissenswertes über die seit Jahrhunderten in den vielen Schlossräumen, im Gewölbekeller oder auch in den Gartenanlagen umherwandelnden Schlossgeister – aber auch über den Schlossbau und seine früheren sowie heutigen menschlichen „Bewohner*innen“ zu erfahren. 

Nach all dem „Spuk“ finden die jungen Geisterjäger*innen“ wieder Ruhe im Kaminzimmer von Schloss Wolfsburg, wo sie ihre Erlebnisse bei „Gespensterblut“ und süßem „Abendmahl“ gemeinsam mit dem Museumsteam Revue passieren lassen.  

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Blitzerinfo

In der Zeit vom 27. November bis 2. Dezember wird es Geschwindigkeitsmessungen unter anderem an diesen Standorten geben: 

    Alte Handelsstraße

    L 295

    Wohltbergstraße

    Hafenstraße