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45 Jahre sozialpsychiatrischer Dienst in Wolfsburg

Seit 45 Jahren steht der sozialpsychiatrische Dienst in Wolfsburg als Anlaufstelle für psychisch erkrankte Bürger*innen sowie ihre Angehörigen bereit.

Seit 45 Jahren steht der sozialpsychiatrische Dienst in Wolfsburg als Anlaufstelle für psychisch erkrankte Bürger*innen sowie ihre Angehörigen bereit.

Um dieses wichtige Engagement zu würdigen, veranstaltet der sozialpsychiatrische Dienst vom 27. bis zum 31. Mai eine Aktionswoche. „Der sozialpsychiatrische Dienst leistet nun seit 45 Jahren wichtige Arbeit für Betroffene und Angehörige von psychisch erkrankten Menschen“, erklärt Oberbürgermeister Dennis Weilmann. „Seine Arbeit trägt nicht nur zur individuellen Unterstützung von Betroffenen bei, sondern auch zur Förderung eines offenen und verständnisvollen Umgangs mit psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft.“

Stadtrat Andreas Bauer ergänzt: „Der sozialpsychiatrische Dienst leistet einen unschätzbaren Beitrag zur psychosozialen Versorgung in Wolfsburg. Diese Aktionswoche ist eine tolle Gelegenheit, dieses Engagement zu würdigen und die Bedeutung ihrer Arbeit ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.“
„Unser Ziel ist es, nicht nur den Betroffenen selbst, sondern auch ihren Angehörigen, Freunden und Bekannten in schwierigen Zeiten zur Seite zu stehen“, betont Dr. Volker Heimeshoff, Leiter des Geschäftsbereichs Gesundheit, zu dem der sozialpsychiatrische Dienst gehört. „Psychische Erkrankungen können jeden treffen und daher ist es wichtig, dass niemand allein gelassen wird.“

Die Aktionswoche startet am Montag, 27. Mai um 14:30 Uhr, mit einem Festakt samt Ausstellungseröffnung im Wolfsburger Rathaus. Am Dienstag, 28. Mai, 17 Uhr, geht es weiter im Hallenbad mit einer Lesung von Jens Jüttner aus seinem Werk „Als ich aus der Zeit fiel“. Dort beschreibt er die Zeit seiner Erkrankung an Schizophrenie und gibt einen persönlichen Einblick in das Leben dieser Phase (Anmeldung erforderlich).
Ebenfalls im Hallenbad findet am Mittwoch, 29. Mai um 18:30 Uhr, die Filmvorführung eines großartigen Filmklassikers* statt, die von der Selbsthilfegruppe für Angehörige psychisch erkrankter Menschen organisiert und durchgeführt wird (Anmeldung erforderlich). Am Donnerstag, 30. Mai, 16 Uhr, folgt im Hallenbad ein Fachvortrag von Prof. Dr. Thomas Bock mit dem Tiel „Psychose und EigenSinn – Wie es in der aktuellen Weltlage gelingen kann, n i c h t verrückt zu werden?“ (Anmeldung erforderlich)
Abgeschlossen wird die Aktionswoche am Freitag, 31. Mai ab 16 Uhr im Biergarten des Hallenbades beim Bürgerfest bei Livemusik von der Band Countryside und der Sängerin Luka Vasta.
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Weitere Infos zum sozialpsychiatrischen Dienst, zum Programm der Aktionswoche und zur Anmeldung gibt es online auf wolfsburg.de/sozialpsychiatrischerdienst.

* Filmtitel darf aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden

Foto: oh/adobe stock