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Adventsgespräch von Stadt und Volkswagen

Adventsgespräch von Stadt und Volkswagen.
Die Teilnehmenden am Adventsgespräch mit Oberbürgermeister Dennis Weilmann (vorne vierter von rechts), VW-Chef Oliver Blume (rechts daneben) und dem neuen Ehrenbürger Hans Dieter Pötsch (links daneben). 

Gemeinsame Geschichte, gemeinsame Zukunft: 

Dieses Signal senden die Spitzen von Stadt und Volkswagen vom diesjährigen Adventsgespräch.

Im Fokus dabei: Der Austausch zwischen Verwaltung, Konzern, Arbeitnehmervertretung und Politik. Zentrale Themen waren unter anderem die aktuelle Situation bei Stadt und Volkswagen, die Innenstadtentwicklung und das Standortkonzept 2035+.

Oberbürgermeister Dennis Weilmann: „Wolfsburg und Volkswagen, das gehört einfach zusammen. Diese Verbindung ist einzigartig und wirtschaftlicher Motor unserer Stadt und der ganzen Region. In vielen Projekten haben wir in diesem Jahr einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht – vor allem in der Innenstadtentwicklung, bei der Investition in Bildung und Infrastruktur sowie in der Entwicklung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts. Dies zeigt deutlich: Wir sind und bleiben der verlässliche Partner Volkswagens in allen Bereichen. Wir zeichnen ein klares Bild des Wolfsburgs der Zukunft und arbeiten jeden Tag gemeinsam an der Verwirklichung.“

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG: „Wolfsburg kann sich auf Volkswagen verlassen – und Volkswagen kann sich auf Wolfsburg verlassen. Dieses gegenseitige Vertrauen macht die enge Verbundenheit von Stadt und Unternehmen so lebendig und stabil. Als größter Arbeitgeber übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung an unserem Heimatstandort Wolfsburg. Unser Engagement in Kunst, Kultur, Wissenschaft, Bildung und Sport ist das Fundament für ein nachhaltiges Miteinander in der Gesellschaft. Auch 2026 werden wir unsere langjährigen Partnerschaften fortführen – und gemeinsam mit der Stadt die Zukunft Wolfsburgs als treibende Kraft in der Region gestalten.“

Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo: „Volkswagen und Wolfsburg, das geht nur zusammen. Die Wahrheit hinter diesem Satz wird in schwierigen Zeiten umso deutlicher. Wir haben als Volkswagen und Region einiges zu stemmen. Die Dezember-Einigung nach dem Konflikt aus dem vergangenen Jahr soll einen Baustein dazu beisteuern, unser Unternehmen zukunftsfest zu machen. Der hart ausgehandelte Kompromiss hat alle unsere Standorte erhalten und die Beschäftigungssicherung besser als zuvor wieder hergestellt. Er bedeutet aber auch harte Einschnitte für unsere Beschäftigten. An allen VW-Standorten und ganz besonders hier in Wolfsburg werden viele tausend Stellen sozialverträglich abgebaut. Das hat direkten Einfluss auf die Region. Verwaltung und Politik arbeiten vor diesem Hintergrund an dem Standortkonzept 2035+. Auch hier wirken Fachleute von Volkswagen mit. Denn es gilt nach wie vor: Wolfsburg und Volkswagen stehen Seite an Seite.“

Foto: oh/Stadt Wolfsburg/Lars Landmann