
Für wen oder was sind unsere Städte gebaut? Fürs Einkaufen, für kurze Wege. Für Menschen und Autos. Auch für Tiere? Für Kinder und deren Freizeit? Für Treffen, Austausch und konsumfreien Genuss? Wir selbst können dafür sorgen, Raum zu schaffen, in dem „Stadt“ neu erfahrbar wird. Darauf macht das Kunstvermittlungsprojekt Cultural Hacking der Kreativwerkstätten im M2K der Stadt Wolfsburg in Kooperation mit der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule aufmerksam.
Sechs achte Klassen mit insgesamt rund 180 Schüler*innen sind mit dem Projekt Cultural Hacking am 6. Januar in das neue Jahr gestartet und haben sich in den vergangenen Wochen gefragt, wie sie durch eigene Initiative im öffentlichen Raum zu Gestaltenden werden können. In ihrem Alter erkennen sie mehr und mehr, dass sie Teil von etwas Größerem sind. Durch die Technik des Cultural Hacking – also kulturelle Strukturen beobachten, erkennen und verändern – erfahren sie, wie sie im öffentlichen Raum neue Erlebnisse ermöglichen und selbst eine wirkungsvolle Rolle in ihrem Umfeld einnehmen.
Der feierliche Abschlusstag des Projektes startet am Freitag, 6. Februar, nach einer Begrüßung der sechs Klassen um etwa 13 Uhr auf dem Rathausplatz. Dort ist ein performatives Bild mit allen Schüler*innen geplant. Abschließend lässt sich die Ausstellung der Ideen in Form von Modellen, Fotos, Videos und Konzepten in der Bürgerhalle des Rathauses A vom 6. bis zum 22. Februar betrachten.
Foto: oh/Stadt Wolfsburg
