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Miniphänomenta begeistert junge Forscher:innen in ganz Niedersachsen

Die Grundschulkinder bauen gemeinsam mit der Schulleitung Matthias Stegmaier und Michel Junge phaeno G. (re) an einem Exponat.

Grundschule Alt-Wolfsburg wird zur Experimentierwerkstatt – Sparkasse unterstützt Mitmachprojekt

Das große niedersachsenweite phaeno Projekt für Grundschulen – die Miniphänomenta – machte am Dienstag, 11.2. in der Alt-Wolfsburg Grundschule in Wolfsburg Station. Das von den Sparkassen Niedersachsen geförderte Projekt befähigt Eltern von Grundschulkindern zusammen mit ihren Kindern und gemeinsam mit Lehrkräften, Exponate aus dem naturwissenschaftlichen Bereich selbst anzufertigen und in den Schulräumen aufzustellen.

Voller Tatendrang bauten die Schüler:innen der Grundschule in Wolfsburg gemeinsam mit Eltern und Lehrkräften vielfältige Experimentierstationen: Am Ende ließen die Teilnehmenden Kugeln bergauf rollen, Pendel schwingen oder konnten mithilfe von Trichtern ihr Richtungshören testen. Insgesamt verbleiben nun 20 Experimentierstationen in der Schule.

Michel Junge (Geschäftsführer phaeno) Matthias Stegmaier (Schulleitung) Marie-Theres Sauer (Sparkasse) v.l. testen die Exponate.

Die Miniphänomenta beinhaltet insgesamt drei Bausteine: Zuerst kommen die Lehrkräfte ins phaeno und lernen, die ersten Exponate zu bauen. Dann geht es in die Schule, um in Teams mit Lehrkräften, Eltern und Schüler:innen weitere Exponate zu errichten. Zusätzlich gibt es noch Online-Fortbildungen, in der die Lehrkräfte Anregungen erhalten, wie man diese Exponate passend im Unterricht einsetzen kann.

„Ich finde es toll, wie das phaeno mit der Miniphaenomenta in die Grundschule kommt und so Kinder schon in jungen Jahren Naturwissenschaften spielerisch entdecken können“, meint Marie-Theres Sauer von der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg, die das Projekt vor Ort besuchte.

Auch die Schulleitung zieht ein positives Fazit: „Begeisterung fürs naturwissenschaftliche Denken schaffen und zwar schon von Kindesbeinen an, das war für uns die Motivation bei der Miniphaenomenta mitzumachen. Es ist schön zu sehen, wie die Kinder durch Erfolgserlebnisse dazu angeregt werden, sich mit den Experimenten näher zu beschäftigen.“

Das Projekt verfolgt ein klares Ziel: Kinder sollen Naturwissenschaften durch eigenes Forschen und Ausprobieren erleben. Insgesamt haben bereits 605 Schüler:innen, 475 Eltern und 80 Lehrkräfte in Niedersachsen teilgenommen – eine Fortsetzung ist in Planung.

„Selber machen, neugierig sein und eigene Erkenntnisse gewinnen – genau das steht im Mittelpunkt der Miniphänomenta“, erklärt Michel Junge, Geschäftsführer vom phaeno. „Wir freuen uns, dass diese Idee von Wolfsburg aus in die ganze Region getragen wird.“

Fotos: oh/phaeno