
VfB Fallersleben e. V. soll den Bäderbetrieb übernehmen
Die Suche nach einem neuen Betreiber war erfolgreich: Der VfB Fallersleben e. V. möchte den traditionsreichen Bäderbetrieb zum 1. Oktober 2026 für eine Laufzeit von 15 Jahren übernehmen. Die entsprechende Vorlage geht nun in die politische Beratung, beginnend im Ortsrat Fallersleben/Sülfeld am 3. Juni, und wird in der Ratssitzung am 17. Juni abschließend entschieden.
„Das Schwefelbad in Fallersleben hat eine lange Tradition und ist ein wichtiger Ort für die Gesundheit – seine Bedeutung reicht weit über Fallersleben hinaus“, betont Oberbürgermeister Dennis Weilmann. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem VfB Fallersleben e. V. einen lokalen Betreiber gewinnen konnten, der sich in vielen Projekten bereits als guter und verlässlicher Partner erwiesen hat. Mit seiner Verwurzelung vor Ort und neuen Impulsen wird der VfB das Angebot nicht nur weiterführen, sondern das Schwefelbad auch zukunftsfähig aufstellen – als wichtige Anlaufstelle für Therapie und Prävention in Fallersleben.“
Um eine wirtschaftliche Betriebsführung zu gewährleisten, wird der neue Betreiber eigenständig über das Angebot des Schwefelbades entscheiden können. Die genauen Bedingungen sind in einem Dienstleistungskonzessionsvertrag geregelt. Klar ist: Das Schwefelbad wird weiterhin gesundheitsorientierte, präventive und therapeutische Maßnahmen anbieten. Die Liegenschaft soll dabei im Eigentum der Stadt Wolfsburg bleiben und an den VfB Fallersleben e. V. verpachtet werden, Instandhaltung des Gebäudes liegt also auch zukünftig bei der Stadtverwaltung.
Zum Vergabeverfahren
Das Vergabeverfahren wurde am 17. Februar diesen Jahres EU-weit öffentlich bekannt gemacht. Zudem wurden zehn geeignete Marktteilnehmer durch die Vergabestelle der Stadt Wolfsburg auf das Vergabeverfahren aufmerksam gemacht. Interessenten hatten bis zum 13. März die Möglichkeit, ihr Angebot einzureichen – ein Bieter hat darauf ein Konzept eingereicht, das am 18. März vorgestellt wurde. Die Vergabeunterlagen wurden anschließend überarbeitet und am 10. April über das Vergabeportal dem Bieter mit der Aufforderung zur Abgabe eines finalen Angebots zur Verfügung gestellt. Am 24. April reichte der Bieter fristgerecht sein finales Angebot ein.
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