
Fachvortrag im Planetarium Wolfsburg erzählt die spannende Geschichte
hinter der Entdeckung des äußersten Planeten unseres Sonnensystems
Vor genau 180 Jahren wurde Neptun entdeckt und seine Geschichte beginnt mit einem Rätsel: Die Bahn des damals bekannten Uranus ließ sich nicht vollständig erklären. Astronomen vermuteten deshalb, dass ein weiterer, bislang unbekannter Planet die Bewegung des Uranus beeinflussen könnte. Mithilfe mathematischer Berechnungen gelang es schließlich, die Position des vermuteten Planeten vorherzusagen. Am 23. September 1846 wurde Neptun dann tatsächlich beobachtet.
Anlässlich des 180. Jahrestags der Entdeckung lädt das Planetarium Wolfsburg am Mittwoch, den 23. September 2026, um 19.00 Uhr zu einem Fachvortrag von Prof. Dr. Matthias Steinmetz ein. Steinmetz ist wissenschaftlicher Vorstand des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam und Professor an der Universität Potsdam und nimmt das Publikum mit in die Ereignisse jener außergewöhnlichen Nacht.
Dabei geht es nicht nur um die astronomischen und mathematischen Voraussetzungen für die Entdeckung. Steinmetz beleuchtet auch die Bemühungen verschiedener Astronomen und die Kontroversen, die anschließend um die Frage entbrannten: Wem gebührt eigentlich der Ruhm für die Entdeckung Neptuns?
Im Anschluss an den etwa einstündigen Vortrag besteht Gelegenheit zum Austausch mit dem Referenten.
Auf einen Blick
180 Jahre Entdeckung Neptuns – Fachvortrag
Datum: Mittwoch, 23. September 2026
Beginn: 19:00 Uhr
Dauer: ca. 1 Stunde Vortrag + Austausch
Referent: Prof. Dr. Matthias Steinmetz, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam / Universität Potsdam
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Ort: Planetarium Wolfsburg
Service: Planetarium Wolfsburg, Uhlandweg 2
Reservierung unter 05361 899 9320
Ticketshop im Internet unter www.planetarium-wolfsburg.de.
Foto: oh/AIP, Thomas Spikermann
