Das Tierheim Wolfsburg kann aufgrund der ausgeschöpften Unterbringungsmöglichkeiten zurzeit  keine weiteren Katzen aufnehmen lassen.

Das Tierheim Wolfsburg bittet die Bevölkerung um Verständnis, dass aufgrund der nach wie vor vollständig ausgeschöpften Unterbringungsmöglichkeiten des Tierheims zurzeit mit Ausnahme von kranken oder verletzten Tieren sich keine weiteren Katzen aufnehmen lassen.

Ein sehr hohes Aufkommen von Fund- und Abgabetieren innerhalb der vergangenen Wochen hat dazu geführt, dass sämtliche Ressourcen des Tierheims ausgeschöpft sind.
Bereits seit Mitte Mai 2019 ist das Tierheim mit einer sehr hohen Zahl an Katzen ausgelastet. Aktuell sind die 58 Plätze in der Quarantänestation vollständig belegt. Zahlreiche der dort aufgenommen Tiere benötigen aufgrund von Krankheiten intensive Pflege. Umso dankbarer ist das Tierheimteam, dass rund 50 weitere Tierheim-Katzen in vorübergehende Pflegestellen vermittelt werden konnten.
Neben den gut 100 Katzen, die zurzeit einer besonders aufwendigen Pflege bedürfen, betreut das Tierheim aktuell durchschnittlich rund 20 Hunde, 15 Kleintiere und 30 Katzen im Katzenhaus. Sobald sich die Situation in der Quarantänestation wieder etwas entspannt hat, wird das Tierheim den Aufnahmestopp für Katzen umgehend aufheben.
Ehrenamtliche, die Interesse haben, das Tierheim durch eine Pflegevereinbarung temporär zu entlasten, können sich gerne an das Tierheim Wolfsburg telefonisch unter (05362) 51063 oder per E-Mail: tierheim@wolfsburg.dewenden.
Das Ordnungsamt weist in diesem Zusammenhang auf die städtische Verordnung über die Kastrationspflicht von Katzen hin. Katzenhalter, die ihrer Katze Zugang ins Freie gewähren, habe diese zuvor von einem Tierarzt kastrieren und mittels Mikrochip kennzeichnen zu lassen. Dieses gilt nicht für Katzen, die weniger als fünf Monate alt sind.
Als Katzenhalter im Sinne dieser Verordnung gilt auch, wer freilaufenden Katzen regelmäßig Futter zur Verfügung stellt. Grundsätzlich gilt jedoch für wild lebende Tiere, zu denen auch Katzen gehören können, im Stadtgebiet ein Fütterungsverbot nach der Verordnung über die öffentliche Sicherheit der Stadt Wolfsburg.
Foto: oh/ilyessuti
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