Ausschnitt aus einem OP-Video der Augenklinik Mülheim am Ev. Krankenhaus.

Es ist eine erschreckende Vorstellung, nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr sehen zu können.

Ganz alltägliche Dinge wie das Autofahren, Einkaufen oder Zeitunglesen können dann zu einer unlösbaren Aufgabe werden. Insbesondere ältere Menschen leiden unter schweren Augenerkrankungen. Unbehandelt können der grüne (Glaukom) und der graue Star (Katarakt) oder die Makuladegeneration zur Erblindung führen. Das Problem: Der Verlust des Augenlichts erfolgt meist schleichend.

Oft ist zunächst nur ein Auge betroffen. So bemerkt der Patient die typischen Gesichtsfeldausfälle beim grünen Star und die Linsentrübungen beim grauen Star erst in einem (zu) späten Stadium. Bei der Makuladegeneration führt die Beeinträchtigung der Stelle des schärfsten Sehens zur völligen Abnahme der Lesefähigkeit sowie des Farbensehens.

Die gute Nachricht: Die moderne Medizin kann helfen. Besonders dann, wenn Sehstörungen frühzeitig diagnostiziert werden. Gut ausgebildete Augenärzte können mit ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung die richtigen Behandlungen empfehlen und durchführen. Der Augenheilkunde stehen heute fortschrittliche Verfahren zur Erhaltung und Verbesserung der Sehfähigkeit zur Verfügung, zum Beispiel Lasertherapien oder Operationen. Allerdings gilt auch hier: Vorbeugen ist besser als Heilen. Spätestens ab dem 40. Lebensjahr sollten die Augen regelmäßig kontrolliert werden. Umso erstaunlicher ist, wie wenige Menschen sich um das Wohlergehen ihrer wertvollsten Sinnesorgane kümmern und wie viele die jährliche Routineuntersuchung beim Augenarzt vernachlässigen. Waren Sie schon beim „Augen-TÜV“?

Aufklärung bietet jetzt die Initiative „Besser sehen. Besser leben.“, die von der Augenklinik Mülheim am Ev. Krankenhaus gegründet wurde. Unter dem Motto „Mach ma schaaf“ sollen Interessenten und Patienten für das Thema Augengesundheit sensibilisiert werden. Ausführliche Informationen zu den wichtigsten Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten sowie praktische Selbsttests stehen auf der Internetseite der Initiative bereit. Näheres unter www.Klick-Durchblick.de oder www.augenklinik-mh.de. Auskünfte und eine fundierte Beratung sind außerdem beim behandelnden Facharzt und direkt in der Augenklinik Mülheim, Telefon 0 20 8/3 09-29 10, erhältlich. (epr)

Fotos: Augenklinik Mülheim

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