Ausstellungen
Sommerprogramm der Städtischen Galerie Wolfsburg

Viele nutzen die Ferienzeit in der aktuellen Situation, um die kulturellen Angebote in der Umgebung und vor der eigenen Haustür zu erkunden oder sich innerhalb Deutschlands auf Reisen zu begeben. Die Städtische Galerie weist auch deshalb gerne noch einmal auf ihr aktuelles Sommerprogramm hin:
In der Städtischen Galerie Wolfsburg sind aktuell drei Wechselausstellungen sowie eine Dauerausstellung zu sehen, daneben lädt der Skulpturengarten im Schlosspark zum Spaziergang ein und wer mit der Bahn unterwegs ist, sollte einen Halt in der Kunst-Station am Bahnhof machen. Außerdem hat sich die Städtische Galerie für die Sommerferienspiele in diesem Jahr etwas Besonderes überlegt: Ab dem 17. Juli können Kinder sich die Ferienspiele in der Tüte im Schloss Wolfsburg abholen.

 

Wechselausstellungen

Noch bis zum 13. September ist die Sonderausstellung SpaceRider Cycle der deutsch-amerikanischen Künstlerin Ati Maier zu sehen, eine komplexe Vier-Kanal-Videoinstallation als raumgreifendes Gesamtkunstwerk, das die Betrachtenden in eine fantastische Welt entführt. Protagonist in Ati Maiers Film ist der der von ihr geschaffene Space Rider, eine Reiterfigur und Alter Ego der Künstlerin – das seit 2003 immer wieder in ihren Werken auftaucht. Ein Aspekt in Ati Maiers Werken ist ihre Liebe zu Science-Fiktion, vielmehr aber spielt der allgemeine gesellschaftliche Diskurs und eine Anregung zur Selbstreflexion eine Rolle in ihren Arbeiten.
Gleich zwei Ausstellungen, die sich mit der Sammlung der Städtischen Galerie beschäftigen, sind momentan im Schlossgebäude zu sehen:
Im Westflügel wird die vierte Fassung des Projektes DEINE KUNST von Michael Müller gezeigt: Informel, das / Stil, der – Das Schweigen der Bilder als stupide Zumutung oder Die Sprachlosigkeit. Der Künstler wurde für das Projekt eingeladen, über einen Zeitraum von zwei Jahren hinweg die Sammlung der Städtischen Galerie in mehreren Fassungen künstlerisch zu kuratieren und neu zu präsentieren. In der aktuellen Fassung, die noch bis zu Beginn des kommenden Jahres gezeigt wird, widmet sich Müller der informellen Kunst in der Sammlung, die eine wichtige Richtung in der bildenden Kunst nach 1945 darstellt und einen Schwerpunkt im Sammlungsbestand der Städtischen Galerie Wolfsburg bildet. Standen in der vorangegangenen dritten Fassung Signatur, Original und Zitat im Mittelpunkt, fehlt nun in der vierten Fassung jeder Hinweis zur Autorenschaft. Die/der Betrachter*in ist gefordert!

 

Ebenfalls mit der Sammlung der Städtischen Galerie beschäftigt sich die Ausstellungsreihe My Choice – Highlights aus der Sammlung, zu dem verschiedenste Personenkreise angesprochen und gebeten werden, ihren ganz eigenen Blick auf die Sammlung zu werfen und ihre persönlichen Highlights zu zeigen

Im zweiten Teil (21. Juni – 30. August) stellt die Pastorin der Nordstadtgemeinde, Uta Heine, ihre Lieblingswerke aus der Sammlung des Museums für zeitgenössische Kunst vor. Uta Heine hat den von ihr persönlich ausgewählten Werken Gedichte und Zitate beigefügt.
Als Ausstellungssatellit ist in der Kunst-Station am Hauptbahnhof noch bis zu 16. August die raumgreifende und ortsspezifische Arbeit driven by dreams von Astrid Busch zu sehen. In der Auseinandersetzung mit dem besonderen Charakter des Aufenthaltsbereiches und der Autostadt Wolfsburg realisierte Astrid Busch eine raumgreifende und ortsspezifische Arbeit. Durch vielschichtige Überlagerungen des vor Ort gesammelten und selbst fotografierten Materials erzeugt sie einen Schwebezustand zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen Zwei- und Dreidimensionalität sowie zwischen Statik und Bewegung.

 

Skulpturengarten

Eins der Highlights außerhalb der Ausstellungräume ist nicht nur im Sommer der Skulpturengarten im Schlosspark. Drei großformatige Skulpturen Würfel von Thomas Kiesewetter animieren die Besucher*innen mit Durchblicken und Formen dazu, ungewöhnliche Ausblicke einzunehmen und präsentieren ungewohnte Aussichten. Bernhard Martins Ode an die Vergesslichkeit ist als Skulptur und Irrgarten angelegt, kindgerecht konzipiert, dennoch ein Kunstwerk für Jung und Alt. Ein Ast und ein Schuh ragen aus einem Dach, darum herum der luftige Irrgarten. Alle sind eingeladen, sich um die surreale Skulptur herum, auf den Weg zu machen.
Ferienspiele in der Tüte: In diesem Jahr bietet die Städtische Galerie für Kinder die Ferienspiele in der Tüte an. Darin sind kreativen Ideen und Material zum Malen, Basteln und Experimentieren, die sie allein oder mit Freund*innen, drinnen und draußen, umsetzen können. Die Kinder können dabei mit Farben experimentieren und mit der Sonne malen. Figuren erfinden, kreativ Pop-Up Räume gestalten, geheime Briefe schreiben, zeichnen üben und anderes. Die Anleitungen sind einfach geschrieben und mit Fotos veranschaulicht. Die Ferienspiele in der Tüte richten sich an Kinder ab 6 Jahren und können zur Auswahl eigenständig oder in Begleitung einer/eines Erwachsenen mit einfachen Materialien umgesetzt werden. Ab dem 17. Juli können Kinder sich die Tüten direkt in der Städtischen Galerie Wolfsburg im Schloss Wolfsburg, Schlossstraße 8 abholen.

Fotos: oh/Janina Snatzke
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