Die Ausstellungen und Veranstaltungen in den Städtischen Museen im Februar 2020 wurden nun veröffentlicht.

Tijuana, Mexiko, 2008

Stadtmuseum Schloss Wolfsburg im M2K
Schloßstraße 8/Remisen, Tel.: 05361–28 1040, Mail:stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de, Internet:www.wolfsburg.de/stadtmuseum, Öffnungszeiten: Di-Fr: 10-17 Uhr, Sa: 13-18 Uhr, So: 11-18 Uhr – EINTRITT FREI!
SONDERAUSSTELLUNG
► Bis Sonntag, 19. April 2020
„Diaschau. Wilhelm Marschners Wolfsburg-Fotos“
Wolfsburgs stürmischer Stadtaufbau in Farbe: Rummel am Kulturzentrum und Ruderboote auf dem Schillerteich, Neubauten überall und nächtliche Neonwerbung in der Porschestraße. Wilhelm Marschner (1907-1984) hat als engagierter Hobbyfotograf mit sicherem Blick und großem Können die Stadt und ihre Menschen im Farbbild festgehalten. Freier Eintritt!
BEGLEITPROGRAMM
►Sonntag, 16. Februar, 15.00 Uhr
Fotomotiv Wolfsburg Führung durch die Ausstellung „Diaschau“ mit Kurator Dr. Arne Steinert und Gästen, Freier Eintritt
STADT- UND SCHLOSSGESCHICHTE
►Dienstag, 4. Februar, 18.30 Uhr
Große Bandbreite der Sammlung An (fast) jedem ersten Dienstag im Monat stellen Museumsleiterin Monika Kiekenap-Wilhelm und Sammlungskurator Dr. Arne Steinert ein besonders originelles oder aussagekräftiges Museumsstück aus der weit über 10.000 Objekte umfassenden Sammlung des Stadtmuseums vor. Vier Wochen wird es dann im Foyer gezeigt. Freier Eintritt!
KINDER- UND FAMILIENPROGRAMM
►Freitag, 14. Februar, 18.00 bis ca. 19.30 Uhr  |  Treffpunkt: Stadtmuseum in den Remisen
Es spukt auf Schloss Wolfsburg
Eine Gespensterführung durch Wolfsburgs Schlossgeschichte für Kinder von 6 bis 11 Jahren, deren Eltern und / oder Großeltern
Zum Inventar eines jeden Schlosses gehören Gespenster und Geister. Auch der Wolfsburger Renaissancebau kennt solche Wesen, die des Nachts umherwandeln, sodass es den Menschen schaudert. Bei diesem Rundgang durch Wolfsburgs Schlossgeschichte zu dunkler Abendstunde ist so einiges über die Bewohner aus der Vergangenheit und der Welt des Spuks zu erfahren. Nach dieser wissensreichen und abenteuerlichen Erkundung wird den Besuchenden ein süßes Gespenstermahl mit dunkelrotem „Blut“ gereicht. 
Bitte Taschenlampen mitbringen. Die Teilnehmenden können gern gespenstisch kostümiert sein, auf der Witterung entsprechende Kleidung ist zu achten!
Eintritt: 5 Euro für Kinder | 8 Euro für Erwachsene, Anmeldungen: Telefon: 05361-2810 40, E-Mail: stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de

 
Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K
Schloss Fallersleben, Schlossplatz 6, 38442 Wolfsburg, Tel.: 05362 – 52 623, Email: Hoffmann-Museum@stadt.wolfsburg.de, Internet:www.wolfsburg.de/hoffmann-museum, Öffnungszeiten: Di-Fr: 10-17 Uhr, Sa: 13-17 Uhr, So: 11-17 Uhr, EINTRITT FREI!
SONDERAUSSTELLUNG
► Bis Sonntag, 1. März 2020
CONFRONTIER. Mauern 1989 – 2019. Fotografien von Kai Wiedenhöfer
Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum erinnert mit seiner aktuellen Sonderausstellung einerseits an den Mauerfall vor 30 Jahren und richtet andererseits den Blick bis in die Gegenwart: „Die Mauer muss  weg!“, das forderten die demonstrierenden DDR-Bürger im Herbst ’89. Heute, 30 Jahre später, sichern rund 65 Staaten ihre Grenzen mittels Sperrwälle. Die Hälfte dieser Absperrungen entstand im noch jungen 21. Jahrhundert. Diese Entwicklung dokumentiert die Ausstellung mit großformatigen Fotografien Kai Wiedenhöfers im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K.
Der Fall der Berliner Mauer wurde das prägendste politische Ereignis für den Fotografen, das er als Zeitzeuge erlebte. Mit seiner Kamera hält er seither weltweit Grenzanlagen fest, ob an der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea, zwischen den USA und Mexiko oder an den europäischen Außengrenzen wie im spanischen Ceuta und Melilla an der nordafrikanischen Küste. Der für seine Arbeiten vielfach, unter anderem mit dem World Press Photo Award, ausgezeichnete Kai Wiedenhöfer möchte mit diesem Motiv zeigen, dass diese Beton-Barrieren keine Lösung für die politischen und wirtschaftlichen Probleme von heute bieten: „Hinter Grenzmauern gedeihen Feindbilder und Klischees ohne Bezug zur Realität. Wenn jede Kommunikation abbricht, wird die Lösung von Konflikten unmöglich. Ich möchte den Konflikt aufzeigen, der Grenzen innewohnt.“ So erklärt sich auch der Titel „CONFRONTIER“ als Mischung aus den Wörtern confrontation/Konfrontation und frontier/Grenze.
Die Berliner Mauer war das Symbol des Kalten Krieges, der Trennung Deutschlands, Europas und der Welt in die ideologischen Machtblöcke Ost und West. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 jubelten und feierten Tausende von „hüben und drüben“ und gingen als „Mauerspechte“ daran, die betonierte Grenze zu schleifen. Dieses Ereignis, die Friedliche Revolution in der DDR sowie die Politik von „Glasnost“ und „Perestroika“ in der Sowjetunion bildeten die Voraussetzungen für die Erfüllung des Traums Hoffmanns von Fallersleben von „Einigkeit und Recht und Freiheit“ für uns Deutsche und gingen einher mit der Vertiefung der europäischen Einigung, die heute ein (fast) grenzenloses Reisen innerhalb Europas ermöglicht. Freier Eintritt!

VERANSTALTUNGEN
► Sonntag, 9. Februar, 15.00 Uhr
Alltag hinter der Mauer
Ost- und Westgeschichte(n) vorgestellt von den Museumsmitarbeiterinnen Christina Dykan Andrés und Nicole Trnka
► Sonntag, 23. Februar, 15.00 Uhr
Grenzerfahrungen: Besucherinnen und Besucher erzählen Die Besucherinnen und Besucher aus Wolfsburg und Umgebung lebten im Kalten Krieg unweit der innerdeutschen Grenze, des Eisernen Vorhangs. Inspiriert durch die Ausstellung „CONFRONTIER. Mauern – 1989 – 2019“ berichten sie über ihre persönlichen Grenzerfahrungen, von Wartezeiten und Filzaktionen an den Grenzübergängen, von getrennten Familien und Freundschaften und wie sie die Grenzöffnung am 9. November 1989 erlebten.


Foto:oh/Kai Wiedenhöfer

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