Herbstzeit ist Museumszeit

Stadtmuseum Schloss Wolfsburg im M2K Schloßstraße 8/Remisen,
Tel.: 05361–28 1040 Mail: stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de,
Öffnungszeiten: Di-Fr: 10-17 Uhr, Sa: 13-18 Uhr, So: 11-18 Uhr,
EINTRITT FREI!
SONDERAUSSTELLUNG

Weihnachtsstimmung in den 1960er Jahren: Wilhelm Marschner fotografiert die verschneite Porschestraße. Foto: oh/Wilhelm Marschner

► Freitag, 15. November 2019 bis Sonntag, 19. April 2020
„Diaschau. Wilhelm Marschners Wolfsburg-Fotos“
Wolfsburgs stürmischer Stadtaufbau in Farbe: Rummel am Kulturzentrum und Ruderboote auf dem Schillerteich, Neubauten überall und nächtliche Neonwerbung in der Porschestraße. Wilhelm Marschner (1907-1984) hat als engagierter Hobbyfotograf mit sicherem Blick und großem Können die Stadt und ihre Menschen im Farbbild festgehalten. Freier Eintritt.
 


 STADT- UND SCHLOSSGESCHICHTE
► Dienstag, 5. November 18.30 Uhr
Große Bandbreite der Sammlung
An (fast) jedem ersten Dienstag im Monat stellen Museumsleiterin Monika Kiekenap-Wilhelm und Sammlungskurator Dr. Arne Steinert ein besonders originelles oder aussagekräftiges Museumsstück aus der weit über 10.000 Objekte umfassenden Sammlung des Stadtmuseums vor. Vier Wochen wird es dann im Foyer gezeigt. Freier Eintritt.
 

Ein Blick in das Museumsdepot. Foto: oh/Stadtmuseum Schloss Wolfsburg


KINDERPROGRAMM
► Freitag, 22. November, 18.00 bis 19.30 Uhr
Es spukt auf Schloss Wolfsburg
Eine Gespensterführung durch Wolfsburgs Schlossgeschichte für Kinder von 6 bis 11 Jahren
Zum Inventar eines jeden Schlosses gehören Gespenster und Geister. Auch der Wolfsburger Renaissancebau kennt solche Wesen, die des Nachts umherwandeln, sodass es den Menschen schaudert.
Bei diesem Rundgang durch Wolfsburgs Schlossgeschichte zu dunkler Abendstunde ist so einiges über die Bewohner aus der Vergangenheit und der Welt des Spuks zu erfahren. Nach dieser wissensreichen und abenteuerlichen Erkundung wird den jungen Besuchern ein süßes Gespenstermahl gereicht. 
Bitte Taschenlampen mitbringen. Die Kinder können gern gespenstisch kostümiert sein, auf der Witterung entsprechende Kleidung ist zu achten! Eintritt: 5,00 Euro. Anmeldungen: Telefon: 05361-2810 40, E-Mail: stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de.

Bildunterschrift: Spuk auf Schloss Wolfsburg. Foto: oh/Stadtmuseum Schloss Wolfsburg




Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K,

 

Schloss Fallersleben,
Schlossplatz 6, 38442 Wolfsburg,
Tel.: 05362 – 52 623,
Öffnungszeiten: Di-Fr: 10-17 Uhr, Sa: 13-17 Uhr, So: 11-17 Uhr,
EINTRITT FREI!
SONDERAUSSTELLUNG

Bildunterschrift: Potsdamer Platz, Berlin, Deutschland, 1989. Foto: oh/Kai Wiedenhöfer

Samstag, 9. November 2019 bis Sonntag, 1. März 2020
► CONFRONTIER. Mauern 1989 – 2019. Fotografien von Kai Wiedenhöfer
Die Berliner Mauer war das Symbol des Kalten Krieges, der Trennung Deutschlands, Europas und der Welt in die ideologischen Machtblöcke Ost und West. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 jubelten und feierten Tausende von „hüben und drüben“ und gingen als „Mauerspechte“ daran, die betonierte Grenze zu schleifen.
Dieses Ereignis, die Friedlichen Revolution in der DDR sowie die Politik von „Glasnost“ und „Perestroika“ in der Sowjetunion bildeten die Voraussetzungen für die Erfüllung des Traums Hoffmanns von Fallersleben von „Einigkeit und Recht und Freiheit“ für uns Deutsche und gingen einher mit der Vertiefung der europäischen Einigung, die heute ein (fast) grenzenloeses Reisen innerhalb Europas ermöglicht.
Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K erinnert mit seiner aktuellen Ausstellung einerseits an dieses besondere Kapitel der Geschichte und richtet andererseits den Blick bis in die Gegenwart: Im Herbst ’89 forderten die demonstrierenden DDR-Bürger „Die Mauer muss weg!“ 30 Jahre später gibt es rund 65 Staaten, die ihre Grenzen mittels Beton-Wällen absichern. Von diesen entstand die Hälfte erst im noch jungen 21. Jahrhundert. Diese Entwicklung dokumentiert eine Auswahl großformatiger Bilder des Fotografen Kai Wiedenhöfer. Der Fall der Berliner Mauer wurde das für ihn prägendste politische Ereignis, das er vor Ort erlebte.
Mit seiner Kamera fotografiert er seither immer wieder Mauern, Grenzanlagen weltweit, ob an der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea am 38. Breitengrad, zwischen den USA und Mexiko oder auch in Europa, so im spanischen Melilla an der nordafrikanischen Küste. Der für seine Arbeiten vielfach, unter anderem mit dem World Press Photo Award, ausgezeichnete Fotograf Kai Wiedenhöfer möchte mit dieser Motivwahl zeigen, dass Grenzbarrieren keine Lösung für die politischen und wirtschaftlichen Probleme von heute bieten. Freier Eintritt.



 
VERANSTALTUNGEN

Donnerstag, 21. November, 19.00 Uhr
►“Federleicht unterwegs“ mit Märchen und Geschichten für Erwachsene
 „Federleicht unterwegs“ lautet die neue Lesereihe der AG Literatur der Braunschweigischen Landschaft. Die Autorinnen und Autoren, die eigentlich im Raabe-Haus: Literaturzentrum in Braunschweig beheimatet sind, gehen mit ihren Texten an unterschiedliche Leseorte auf dem Gebiet der Braunschweigischen Landschaft.
Dieses Mal sind Sigrid Herrmann, Marlene Hörmann, Lutz Tantow und Helga Thiele-Messow mit Märchen und anderen Geschichten für Erwachsene im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum zu Gast. Freier Eintritt
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