Die anhaltend warmen Temperaturen und der ausbleibende Niederschlag wirken sich wiederholt negativ auf die Wolfsburger Teiche und Gewässer aus.

Die anhaltend warmen Temperaturen und der ausbleibende Niederschlag wirken sich wiederholt negativ auf die Wolfsburger Teiche und Gewässer aus.

Der Wasserstand ist teilweise sehr niedrig, einige Gewässerläufe sind mittlerweile komplett ausgetrocknet. Das führt – wie in vielen niedersächsischen Kommunen – dazu, das unter anderem das Algenwachstum stark zunimmt. In der Folge kann ein Blaualgenbefall in Teichen und Fließgewässern nicht mehr ausgeschlossen werden. So ist neben diversen Teichen im Stadtgebiet jetzt auch die Mühlenriede in der Gemarkung Ehmen betroffen.
Vorsorglich sollte der Kontakt und Verzehr des Wassers von Menschen und Haustieren, aber auch Pferden unterbleiben, weil es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen kann.
Der geringe Wasserstand wirkt sich zudem auch extrem negativ auf den Sauerstoffgehalt in den Teichen aus. Trotz der Belüftungsmaßnahmen der Wolfsburger Entwässerungsbetriebe (WEB) ist aktuell der Mühlenteich durch sterbende Fische betroffen. Zurzeit belüftet die WEB folgende Teiche: Neuen Teich, Ziegelteich, Mühlenteich, Detmeroder Teich, Hageberg I und Hageberg II. Am Auslauf Detmeroder Teich läuft zusätzlich noch eine Pumpe, die eine kleine Fontäne spritzt.
Einzig der Allersee ist weiterhin als öffentliches Badegewässer für den Badebetrieb freigegeben.
Foto: oh/Didgeman
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