Das Burgmuseum auf der Burg Neuhaus öffnet nach längerer Schließung wegen Corona am Sonntag, 12. September, dem Tag des offenen Denkmals, wieder seine Ausstellungsräume.

Wehrhafte Mauern: Burg Neuhaus

Das Burgmuseum auf der Burg Neuhaus öffnet nach längerer Schließung wegen Corona am Sonntag, 12. September, dem Tag des offenen Denkmals, wieder seine Ausstellungsräume.

Die Öffnungszeit dieser Dependance des Stadtmuseums im M2K ist sonntags von 14 bis 17 Uhr und wird von den Mitgliedern des Freundeskreises der Burg Neuhaus betreut. Von November bis Februar schließt das Museum bereits um 16.30 Uhr.
Erster Stadtrat Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur, freut sich über das ehrenamtliche Engagement der Burgfreund*innen. “Diesem bürgerschaftlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass die Wolfsburger*innen sowie Gäste unserer Stadt über die historische Bedeutung der Burg Neuhaus in unserer Region mehr erfahren – das ist toll. Dafür danke ich allen Burgfreund*innen sehr.”
 
Der Eintritt ins Museum ist frei. Bei einem Besuch sind die Hygienevorschriften für die Burg Neuhaus zu beachten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen sowie der Nachweis der vollständigen Impfung, Genesung oder eines tagesaktuellen Corona-Negativ-Tests vorzuzeigen.
Die Burg Neuhaus, gelegen auf einem Felsmassiv oberhalb des Hehlinger Bachs, gilt als eine der am besten erhaltenen Wasserburgen Norddeutschlands und ist neben Schloss Wolfsburg und Schloss Fallersleben eines der bedeutendsten historischen Gebäude in unserer Stadt. Schautafeln und ein großes Modell erzählen die 600-jährige Geschichte der Festung mit dem markanten runden Turm und dem spätmittelalterlichen Bergfried. Erster Burgherr war Herzog Magnus der Jüngere von Braunschweig-Wolfenbüttel. Errichtet wurde die Burg Neuhaus als Gegenfort zur nicht mehr existenten Burg Vorsfelde und als Druckmittel gegen die Herren von Bartensleben. Diese Familie, die auch die Wolfsburg baute, nahm die Burg Neuhaus schließlich 1423 in ihren Besitz. Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts fand das Zeitalter der Ritter ein Ende und es begann die Umnutzung des Baus zum herzoglichen Amtssitz.
 
In einem zweiten Ausstellungsteil werden die baulichen Veränderungen im 20. Jahrhundert und der Alltag in der Reichssportschule auf der Burg Neuhaus in den 1930er-Jahren dokumentiert. Auch ist die regionale Pflanzen- und Tierwelt Thema im Burgmuseum.
Das heutige Burg-Leben ist von Kunst, Kultur und Kitakindern bestimmt. Verschiedene Künstler*innen, zum Beispiel Rosi Marx, Claudia Mucha, Tim Dalhoff, Bettina Hackbarth oder auch Walter Winter, haben ihre Ateliers in diesem schönen Ambiente und präsentieren ihre Werke in Ausstellungen. Die Kinder der DRK-Kita wiederum sorgen für muntere Lebendigkeit in den “alten” Räumen und auf dem Burghof.

Das Burgmuseum auf der Burg Neuhaus öffnet nach längerer Schließung wegen Corona am Sonntag, 12. September, dem Tag des offenen Denkmals, wieder seine Ausstellungsräume.

 Einblicke in die Burggeschichte vermittelt das Museum auf der Burg Neuhaus, das am Sonntag wieder öffnet.

Fotos: oh/Stadtmuseum im M2K Wolfsburg
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