Angebot an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet geplant

Ein Carsharing-Angebot soll an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet in Zukunft vorgehalten und etabliert werden. Das ist ein weiterer wichtiger Baustein und Ziel in der Mobilitätsstrategie der Stadt Wolfsburg, die weiter ganzheitlich ausgebaut werden soll. Oberbürgermeister Dennis Weilmann, Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide sowie Christoph Schröder, Inhaber Schröder Rent A Car, und Christian Dittmann, Markenverantwortlicher Prima-Share, stellten jetzt im Baugebiet Hellwinkel Terrassen gemeinsam ein Sharingangebot vor.

 „Mit dem im Hellwinkel umgesetzten Mobilitätskonzept möchten wir den Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern gemeinsam mit unseren Partnern die Möglichkeit geben, unkomplizierte Car- und Bikesharing Angebote zu nutzen – und das direkt vor der eigenen Haustür. Ich freue mich, dass wir heute ein ganz konkretes Beispiel sehen, wie Mobilität in Wolfsburg smarter, umweltfreundlicher und verkehrsärmer gestaltet werden kann. Solche Sharingangebote sind ein wichtiger Bestandteil der Smart City Wolfsburg“, erklärte Oberbürgermeister Dennis Weilmann.  

Das Angebot passt sehr gut zu den Zielen der Stadt, die Mobilität zu Fuß, mit dem Rad, dem Öffentlichen Personennahverkehr und intelligenten Mobilitätsangeboten wie dem Sharing weiter zu verbessern. Sharingangebote für Anwohnerinnen und Anwohner entlasten nicht nur das Quartier von Pkw-Stellplätzen und Verkehr, sondern helfen auch, Verkehr im Stadtgebiet zu reduzieren, wenn sich mehrere Menschen ein Auto teilen. Um das Sharingangebot vor Ort umzusetzen, hat sich die Stadt mit der HT Group und Schröder Rent A Car starke Partner gesucht und gefunden, die ab sofort ein attraktives Angebot vorhalten.  

Seit vielen Jahren erweitert die Stadt Wolfsburg durch die Ausweisung von neuen Wohngebieten ihr Angebot für die heimische Bevölkerung genauso wie für diejenigen, die gerne nach Wolfsburg ziehen wollen.  Menschen können hier vermehrt unterschiedliche und attraktive Wohnräume suchen und finden.  

„Heute reicht es nicht mehr, nur Wohnraum zu schaffen. Gleichbedeutend müssen die Themen Energie, Klimaschutz und eben auch Mobilität mitgedacht werden. Hier im Hellwinkel haben wir ein sehr urbanes Baugebiet mit vielen Einwohnern entwickelt. Daher ist es elementar wichtig, dass wir uns Gedanken über intelligente Verknüpfungen der Themen Wohnen und Mobilität machen. Den wenigen Freiraum nur für Parkplätze zu nutzen, würde zu Lasten von Grünflächen und Artenvielfalt gehen. Deswegen fordern wir als Stadt für größere Bauprojekte von den Investoren immer auch ein Mobilitätskonzept“, bekräftigt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.  

Im Hellwinkel ist eines der ersten Angebote aus Wohnraum mit Mobilitätsangebot entstanden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die sehr zentrale Lage des Hellwinkels lässt es zu, die allermeisten Wege zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus zurückzulegen. Wenn doch mal ein Auto benötigt wird, schließt das Carsharing diese Lücke bedarfsgerecht. Die Stadt Wolfsburg wird die intelligente Verknüpfung von Wohnen und Mobilität auch in anderen Bauprojekten weiter verfolgen.  

Als Ergänzung zu den öffentlichen Angeboten des Personenverkehrs bietet das Carsharing nicht nur direkt in Wolfsburg vor der eigenen Tür viele Vorteile für die Nutzenden. Registrierte Kund*innen können in ganz Deutschland auch in über 400 weiteren Städten auf mehr als 4.000 Fahrzeuge im Flinkster-Netzwerk zurückgreifen. Somit hat man auch auf Reisen immer die passende Anschlussmobilität zur Hand.   Im Hellwinkel können die Nutzenden jetzt ganz individuell aus mehreren Kategorien immer das passende Fahrzeug für die anstehende Fahrt buchen. Ob es die Fahrt zum Großeinkauf, zum Arzt oder ein Ausflug ist, es steht immer ein passendes Fahrzeug zur Verfügung. Selbst die Möbelabholung mit einem Kleintransporter ist möglich. Die Buchung und Nutzung der Fahrzeuge ist rund um die Uhr per App möglich, das bietet viele Freiheiten, um auch spontan mobil zu sein.  

„Nach der Registrierung und der einmaligen Legitimation in Fallersleben läuft dann der ganze Prozess von der eigenständigen Buchung des Fahrzeuges über das Öffnen und Verschließen des Fahrzeuges über die App von Flinkster. Das macht die Handhabung für alle sehr einfach, der Fahrzeugschlüssel befindet sich dann im Handschuhfach des Gefährtes“, ergänzt der Markenverantwortliche von Prima-Share.de, Christian Dittmann.  

„Ein vielfältiges Mobilitätskonzept ist ein wirkungsvolles Instrument, um die Verkehrswende in den Wohngebieten anzuschieben. Das gilt durchaus für den Neubau beziehungsweise die Entwicklung von Stadtteilen, aber auch bei Bauvorhaben in bestehenden Quartieren. Gut durchdachte Mobilitätskonzepte gewährleisten, dass Mieter mobil und flexibel bleiben, ohne auf ein eigenes Auto oder einen Zweitwagen angewiesen zu sein. Zusätzlich bietet ein vielseitiges Mobilitätskonzept einen Mehrwert für die Mieter und Anwohner. Das entscheidet in Zukunft grundlegend über die Attraktivität einer Immobilie und deren Standort“, sagt Janin Meiritz von der HT Group.

Foto: AdobeStock

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