Die Stadt Wolfsburg und die Italienische Konsularagentur würdigen das 60-jährige Jubiläum mit einer Fotoausstellung.

Willi Luther, der damalige Abteilungsleiter der Fotozentrale des Volkswagenkonzerns, begleitete die italienischen Gastarbeiter in vielen Arbeits- und Alltagssituationen mit der Kamera – hier mit Einkaufstüten vor dem sogenannten „Italienerdorf“.

Die Stadt Wolfsburg und die Italienische Konsularagentur würdigen das 60-jährige Jubiläum mit einer Fotoausstellung.

Am 17. Januar dieses Jahres ist es genau 60 Jahre her, dass die ersten Gastarbeiter aus Italien mit dem Zug am Wolfsburger Bahnhof ankamen – ein bedeutsamer Tag für die damals noch junge Stadt Wolfsburg und ihre weitere Entwicklung. Da große Feierlichkeiten aufgrund der Corona-Situation nicht möglich sind, laden die Stadt Wolfsburg und die Italienische Konsularagentur anlässlich des Jubiläums zu einer Ausstellung ein. Dazu hat das Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS) Fotografien aus dem Bestand des Historischen Archivs der Volkswagen AG aus der Zeit der Ankunft der ersten Italiener aufbereitet. Die Designer Outlets Wolfsburg (DOW) stellen eine Räumlichkeit für die Ausstellung zur Verfügung, die für Interessierte ab Dienstag, 18. Januar bis zum 12. Februar 2022 kostenfrei zu sehen sein wird. Dort gilt die 2Gplus-Regelung und die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

„Das Abkommen zur Anwerbung von Arbeitskräften zwischen Deutschland und Italien hat die Geschichte Wolfsburgs maßgeblich beeinflusst“, erklärt Wolfsburgs Oberbürgermeister Dennis Weilmann. „Italienische Arbeitskräfte haben nicht nur dazu beigetragen, dass die Wirtschaft in Wolfsburg aufblühte, sondern auch das kulturelle und gesellschaftliche Leben außergewöhnlich stark geprägt. Denn die vermeintlichen Gastarbeiter sind keine Gäste geblieben, sondern ein fester Bestandteil unserer Stadt geworden, die mittlerweile in dritter oder vierter Generation hier leben.“   „Seit der Ankunft des ersten Zuges mit italienischen ‚Gastarbeitern‘ am Wolfsburger Hauptbahnhof am 17. Januar 1962 hat sich die Stadt Wolfsburg sowohl gesellschaftlich als auch wirtschaftlich wie kaum eine andere weiterentwickelt und beheimatet heute Menschen aus über 150 Nationen“, ergänzt Fabio Dorigato, Italienischer Konsularagent in Wolfsburg. „Mit der Fotografie-Ausstellung ‚Com’eravamo‘ wollen wir, 60 Jahre später, an die Anfänge dieser Erfolgsgeschichte erinnern und den Beitrag der italienischen Gemeinschaft gebührend würdigen. Ein besonderer Dank an all unsere Kooperationspartner für die wertvolle Unterstützung. Wir alle sind Wolfsburg, egal woher wir kommen.“   Die Ausstellung „Com’eravamo“ ist vom 18. Januar bis 12. Februar 2022 zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag: 14 bis 18 Uhr Samstag: 12 bis 18 Uhr Besucher*innen werden gebeten, eine FFP2-Maske zu tragen. Es gilt die 2Gplus-Regelung.  

Foto: oh/Willi Luther//Bildrechte: Volkswagen AG

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