Es ist nicht einfach, aus der Vielzahl an Dachformen die optimale Lösung für das eigene Bauvorhaben zu finden. Bei der Entscheidung spielen regionale und finanzielle Aspekte eine Rolle und mitunter auch die Bauvorschriften. Deswegen empfiehlt es sich, schon in der Planungsphase das Gespräch mit dem Dachhandwerker vor Ort zu suchen.
Fotos: txn/Creaton

Wer sein Eigenheim plant, denkt früher oder später über die Dachform nach.

Denn das Dach prägt maßgeblich den optischen Charakter eines Hauses und hat große Auswirkungen auf den Wohnkomfort. Bei der Entscheidung spielt die geplante Nutzung des Dachraums ebenso eine Rolle wie regionale Besonderheiten und die örtlichen Bauvorschriften.

Dabei kommt es aber nicht nur auf die Form des Daches an, sondern auch auf dessen Farbe und Struktur. Hier empfiehlt es sich, den Rat eines Dachhandwerkers einzuholen. Karl Hirner vom Dachspezialisten Creaton: „Farbe und Form der Dachziegel haben erheblich Einfluss auf das Licht- und Schattenspiel in der Dachfläche. Deswegen sollten schon die Planungen der Dachform gemeinsam mit einem Fachmann erfolgen.“ Hier ein kurzer Überblick zu den wichtigsten Dachformen.

• Das Satteldach ist sehr verbreitet. Es zeichnet sich durch zwei geneigte Dachflächen aus, die am höchsten Punkt aufeinandertreffen. Die seitliche Neigung ist dabei meist gleich groß. 

• Das Pultdach wirkt moderner und besitzt nur eine einzige, geneigte Dachfläche. Diese liegt meist auf der Wetterseite. Die Sonnenseite gibt Raum für große Lichtflächen und eignet sich besonders gut für Photovoltaikanlagen. 

• Das Walmdach ist die besonders stabile Urform des Daches. Es zeichnet sich durch die geneigten Dachflächen auf allen vier Gebäudeseiten aus.  Eine beliebte Variante ist das Krüppelwalmdach, bei dem die Giebel der Front- und der Rückseite nur teilweise abgesenkt sind. Das vergrößert den Wohnraum im Dachgeschoss. 

• Beim Mansarddach ragt der untere Teil des Daches steil nach oben, bevor die Dachfläche zum First abknickt. Die höheren Seiten schaffen mehr Wohnraum und die Grundfläche kann besser genutzt werden.

• Beim Schleppdach wird die geneigte Dachfläche des Hauptdaches verlängert. Oft wird damit überdachte Fläche zum Unterstellen von Nutzgegenständen oder zur Lagerung von Holz geschaffen. 

Weitere Informationen online unter www.creaton.de (txn)

Fotos: txn/Creaton

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