Der November steht im Scharoun Theater Wolfsburg ganz im Zeichen des Weihnachtsmärchens.

Die Proben der großen Eigenproduktion laufen bereits, denn am Donnerstag, 21. November, ist die Premiere von „Der Zauberer von Oz“. Das amerikanische Märchen genießt in den USA die gleiche Popularität wie etwa „Alice im Wunderland“ und ist hier besonders durch die Verfilmung des Kinderbuches mit Judy Garland bekannt geworden.
Ein zauberhaftes Märchen um die kleine Dorothy und ihren Hund Toto, für Jung und Alt und über Mut, Freundschaft und vor allem den Glauben an sich selbst. Selbstverständlich fehlt in der Märchenaufführung auch nicht die traumhaft schöne Melodie des Titelliedes aus dem Filmklassiker: „Somewhere over the rainbow“ – in einer deutschen Version. Bis zum 22. Dezember wird „Der Zauberer von Oz“ gespielt.
Darüber hinaus ist der Monat deutlich musikalisch geprägt, mit „Tango Azul“, einer Tango Musical-Show aus Argentinien und der neu ins Programm genommenen literarisch-musikalischen Reise „Wer des Feuers bedarf, such’s unter der Asche“, mit Schauspieler Ulrich Noethen und dem Delian-Quartett.

Die Künstler schlagen eine Brücke vom Heute ins Damals und geben dem Orient den Zauber und die Magie zurück, die ihm in unserer Vorstellung verlorengegangen sein mögen. Dazu wird unter anderem Musik von Schostakowitsch, Monteverdi, Debussy oder Beethoven (Türkischer Marsch) und Nikolai Rimski-Korsakow Themen aus „Scheherazade“ gespielt. Schauspieler Bruno Ganz hatte noch vor seinem Tod zusammen mit dem Delian-Quartett dieses letzte gemeinsame Projekt entwickelt.

Weiterhin bietet der November den schönen Opernklassiker „Hänsel und Gretel“ in einer neuen Inszenierung vom Landestheater Detmold, das beliebte Stummfilm-Konzert, dieses Mal „Wolkenkratzer“, begleitet vom Deutschen Filmorchester Babelsberg.

Die herausragende A-Cappella-Opernband „The Cast“ bringt „Weihnachtssterne in der Oper“ zum Glitzern und den musikalischen Abschluss bietet eine Doppelvorstellung des neuen großen Musicals „Ein Amerikaner in Paris“, erstmals in deutscher Sprache auf Tournee.

Beginnen hingegen wird der November mit Contemporary Dance: # JeSuis“, dargeboten von der Aakash Odedra Company, Arts Center at NYU Abu Dhabi. Odedra gehört weltweit zu den gefragtesten Tänzern und Choreografen seiner Generation, JeSuis bedeutet so viel wie ‚Ich bin‘, hier aber auch: ‚Ich existiere‘ und ‚Ich bin nicht egal‘.

Hinter dem Titel „Falsche Schlange“ verbirgt sich spannender Psycho-Thriller des Autors Alan Ayckbourn. Das Theater im Rathaus Essen bringt den Krimi Gerrit Kling, die auch Regie führte, Mackie Heilmann und Astrid Rashed. Die Kempowski-Saga Teil 1 „Aus großer Zeit“ und Teil 2 „Tadellöser & Wolff“ steht mit dem Altonaer Theater Hamburg auf dem Programm.
Im Kinder- und Jugendprogramm wird „Malala“ angeboten, Ein Stück vom Atze Musik Theater Berlin für Kinder ab zehn Jahren über das Leben von Malala Yousafzai, die mutig für die Rechte von Mädchen und das Recht auf Bildung für Kinder auf der ganzen Welt kämpft.

Ab 13 Jahren eignet sich „Das Boot ist voll!“, eine Auseinandersetzung mit unserer sozialen Verantwortung, unseren Werten und Widersprüchen am Beispiel von Vito Fiorino, der am 3. Oktober 2013 in Lampedusa zusammen mit sieben Freunden 47 Menschen das Leben rettete.

Das Publikum erlebt die Auseinandersetzung mit der Katastrophe und ihre noch nach Jahren spürbaren Folgen. Mitleid und Empathie, Zorn und Ohnmacht, aber auch Hoffnung und Menschlichkeit prägen „Das Boot ist voll!“. Ausführliche Informationen sind unter www.theater.wolfsburg.de einzusehen.

Fotos: oh/Veranstalter

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