Ab sofort besteht wieder die Möglichkeit, Anträge zur Projektförderung im Rahmen des Bundesprogramms bei der Dialogstelle Extremismusprävention zu stellen.

Aufruf zur Abgabe von Projektanträgen für „Demokratie leben!“

Ab sofort besteht wieder die Möglichkeit, Anträge zur Projektförderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ bei der Dialogstelle Extremismusprävention zu stellen. Der Projektantrag ist online abrufbar unter www.wolfsburg.de/dialogstelle. Der Begleitausschuss hat für diese Förderperiode Schwerpunktsetzungen vorgenommen und fördert Projekte, die das demokratische Zusammenleben und Beteiligungsprozesse fördern oder die Selbstorganisation von Migrant*innen stärken. Darüber hinaus hat gerade die Pandemie gezeigt, wie wichtig in der Demokratie Medienkompetenz ist und auch hier können entsprechende Projekte beantragt werden.
 
Die Projekte sollten sich an Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene, deren Eltern, Familienangehörige und Bezugspersonen richten. Aber auch ehren-, neben- und hauptamtlich in der Kinder- und Jugendhilfe und an anderen Sozialisationsorten Tätige, Multiplikator*innen sowie staatliche und zivilgesellschaftliche Akteur*innen können in den Blick genommen werden.
„Menschenfeindliche Äußerungen und Handlungen gefährden die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Daher sind wir sehr froh, dass das Bundesfamilienministerium mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ seit 2015 deutschlandweit Projekte fördert, die sich für Demokratie, Vielfalt und gegen Menschenfeindlichkeit einsetzen“, betont Stadträtin Iris Bothe.
 
Es müssen nicht immer große Projekte sein, sondern es können auch Förderungen für Miniprojekte (Projekte bis 1.000 €)  beantragt werden, die jederzeit mit einem Vorlauf von vier Wochen eingereicht werden können. Für Miniprojekte können sich nichtstaatliche Vereine, Verbände, Initiativen, weitere Interessierte wie Bürgerbündnisse, Schulklassen, Elternvereine, etc. bewerben. Großprojekte (Projekte ab 1.001 €) müssen durch den Begleitausschuss „Demokratie leben!“ genehmigt werden. Für Großprojekte können sich gemeinnützige nichtstaatliche Vereine und Verbände bewerben. „Unsere lokale Partnerschaft der Demokratie, mit vielen Vertreterinnen und Vertretern aus der Zivilgesellschaft, verwaltet die Projektmittel und entscheidet im Begleitausschuss über die Anträge“, erklärt Iris Bothe. 
 
Damit bei der Antragsstellung nichts schief läuft, berät eine Koordinierungsstelle alle Antragssteller*innen vorab. Dieses Beratungsgespräch ist verpflichtend und trägt dazu bei, dass der Antrag auch gelingt. Der Projektantrag muss in digitaler Version eingegangen sein und in Papierform unterschrieben bei der Koordinierungsstelle (Dialogstelle Extremismusprävention), Schillerstraße 4, 38440 Wolfsburg, eingereicht werden.
Projekte, die im Jahr 2022 gefördert werden, müssen im selben Förderjahr, das heißt bis zum 31. Dezember 2022, umgesetzt und abgeschlossen werden. Die Fristen für das Einreichen von Anträgen zu Großprojekten sind auf der Internetseite der Dialogstelle Extremismusprävention Wolfsburg einsehbar und werden laufend aktualisiert.
 
„Wir freuen uns auf Ihren lebendigen Beitrag für unsere Demokratie und sind gespannt auf die vielfältigen Projektanträge“, sagt Iris Bothe.
Weitere Informationen gibt es online auf www.wolfsburg.de/dialogstelle. Der Team der Dialogstelle Extremismusprävention ist zudem telefonisch unter 05361 28 5008 oder 05361 28 1628 sowie per Mail andialogstelle@stadt.wolfsburg.de erreichbar.
 
Foto: oh/GDJ

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