Für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg geht es momentan Schlag auf Schlag. Der große Erfolg gibt quasi die aktuell hohe Schlagzahl vor. Am drittletzten Bundesliga-Spieltag am vergangenen Sonntag verteidigten die Wolfsburgerinnen durch einen 2:0-Erfolg gegen die SGS Essen erfolgreich ihren deutschen Meistertitel feierte damit vorzeitig den vierten Titelgewinn der Klubgeschichte. Am Samstag in Köln (19. Mai) wartet im DFB-Pokalfinale um 15:00 Uhr schon Vizemeister Bayern München zum Duell um die nächste Trophäe. Sollte der VfL gewinnen, wäre das der vierte Erfolg im Kölner Rhein-Energie-Stadion in Serie.

Die Meisterschaft war der erste Schritt auf dem Weg zum angestrebten zweiten Triple in der Vereinshistorie. Der VfL trifft nach dem Endspiel um den DFB-Pokal bereits am 24. Mai in Kiew im Finale der Champions League auf Titelverteidiger Olympique Lyon und kann dort den dritten Triumph in der Königsklasse perfekt machen. „Die Spielerinnen wissen, dass es sofort weitergeht und dass wir am Samstag ein weiteres Ziel vor Augen haben“, so VfL-Cheftrainer Stephan Lerch, der in der frühzeitigen Meisterschaft vom Wochenende einen Vorteil für sein Team für die kommenden beiden Endspiele sieht: „Das Spiel am vergangenen Sonntag kann bei uns natürlich noch einmal Kräfte freisetzen. Es kann uns ein wenig befreien, weil wir wissen, wir haben es geschafft, unser erstes Ziel zu erreichen. Die Mannschaft will jetzt mehr. Wenn man in einem Endspiel steht und diese Chance hat, will man es auch gewinnen.“

Für Bayerns Cheftrainer Thomas Wörle ist die Rollenverteilung klar, seine Mannschaft gehe als „Herausforderer“ ins Pokalfinale, meint er. VfL-Coach Stephan Lerch wiederum sieht sein Team nicht als Favorit, obwohl der VfL in den letzten neun Duellen mit den Müchnerinnen nicht verloren hat. “ Ein Pokalspiel, egal ob Endspiel oder nicht, ist immer ein 50/50-Spiel. Da können Kleinigkeiten entscheiden. Beide Mannschaften werden topmotiviert sein, versuchen die eigenen Stärken auszuspielen und die des Gegners zu unterbinden. Da braucht man auch mal etwas Glück oder muss sich das Glück erarbeiten. Die Bayern haben sich in der Rückrunde gefangen und treten selbstbewusst auf. Sie haben offensivstarke Spielerinnen. Aber wir wollen natürlich jetzt noch mehr holen, nachdem wir schon Meister geworden sind“, erzählt der Trainer der Grün-Weißen, der in seiner ersten Saison als Chefcoach das Triple gewinnen kann. Das gelang den Wölfinnen zuletzt 2013 unter Lerchs Vorgänger Ralf Kellermann.

Nach dem frühzeitigen Gewinn der Deutschen Meisterschaft durch den 2:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen die SGS Essen haben die Wölfinnen einen Titel in dieser Saison bereits in der Tasche – am Samstag (19. Mai) könnte Nummer zwei hinzukommen. Denn um 15:00 Uhr spielen die Wolfsburgerinnen im RheinEnergieStadion gegen den FC Bayern München im Endspiel des DFB-Pokals. Das Triple holten die Grün-Weißen bereits 2013.

 

Fotos: oh/VfL Wolfsburg

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