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Nach längeren Regenperioden oder nach heftigen Unwettern sollten Sie sich unbedingt die Zeit nehmen, zunächst die Wasserqualität und den Teichfilter Ihres Gartenteiches zu kontrollieren und rasch Laub, Pflanzenteile etc. mit einem Kescher entfernen.

Jeder kennt es, der Himmel verfärbt sich dunkelgrau, dicke Wolken ziehen auf und ein Unwetter nähert sich.

Doch nicht nur frei herumstehende Gegenstände könnten von starken Winden erfasst und sollten geschützt werden, sondern auch Schwimmteiche und Naturpools „leiden“ ebenso unter heftigen Unwetter.
Auch wenn ein Unwetter für die Fische positiv ist, da durch die Regentropfen Insekten und Würmer von der Uferbefestigung und von über dem Wasser hängenden Ästen ins Wasser gespült werden und für die Fische im Teich wahre Leckerbissen sind. Für die Pflanzen und Technik im Gartenteich trifft dies leider nicht zu. Durch den starken Wind und den Regen werden viele Blätter, Pflanzenteile und Teile der Uferbefestigung ins Wasser gespült.
Dieser Eintrag von verrottendem Material stellt das biologische Gleichgewicht vor eine große Herausforderung. Als Teichbesitzer sollte man nach dem Unwetter daher schnellstmöglich Laub und lose Pflanzenteile mit dem Kescher aus dem Wasser abfischen. Häufig ist durch den eingebrachten Schmutz eine Trübung des Teichwassers zu erkennen. Diese sollte sich nach wenigen Tagen jedoch wieder aufgelöst haben.
Verwendet man einen Teichfilter, so sollte man diesen einen Tag nach dem Unwetter kontrollieren, ob die Ansaugöffnungen durch Pflanzenteile verstopft sind und diese gegebenenfalls entfernen, um die hohe Filterleistung aufrecht erhalten zu können. Idealerweise kann man den Gartenteich vor dem Unwetter etwas präparieren. Sogenannte Blätternetze sorgen dafür dass herumwehende Blätter nicht ins Wasser gelangen. Weiter sollte man alle Gegenstände im Umfeld des Teiches sichern oder entfernen, die in den Gartenteich geweht werden können.

Algen sind natürlich und keine Katastrophe. Häufig sind Unmengen an Nährstoffen wie eine übermäßige Fütterung der Fische, eine zu hohe Besatzdichte, durch Regen eingespülter Rasendünger oder Temperaturschwankungen Schuld an der Algenbildung im Teich. Um dies zu verhindern, können Teichbesitzer einiges tun.


Algen im Teich, was nun?


Algen im Teich sind ein lästiges Übel und können mitunter für Fische und Pflanzen lebensbedrohlich sein. Die möglichen Gründe für eine Algenentwicklung in einem Teich können vielfältig sein, meistens laufen sie aber auf einen Überschuss an Nährstoffen hinaus, der sich über die Zeit entwickelt. Unmengen an Nährstoffen wie beispielsweise durch Regen eingespülter Rasendünger, Temperaturschwankungen oder Fischfutter verändern die für einen ausgewogenen, ökologischen Prozess erforderlichen Bedingungen im Teichwasser und tragen zur Algenbildung bei. Viele Teichbesitzer greifen bei der Algenbekämpfung auf chemische Keulen zurück, doch es geht auch anders.
Gute Dienste gegen Algen leisten vermehrungsfreudige Schwimmpflanzen wie Krebsscheren, Froschbiss oder Wasserlinsen. Je mehr Wasserpflanzen im Teich vorhanden sind, desto weniger Nährstoffe können die Algen für ihr Wachstum nutzen. Etwa ein Drittel der Fläche sollte bewachsen sein. Wer für ständige Wasserbewegung sorgt, stört das Algenwachstum zusätzlich. Ein kleiner Springbrunnen ist daher nicht nur dekorativ, sondern auch sinnvoll im Kampf gegen Algen. Ein stabiler Eichenast, den man ins Wasser legt, senkt darüber hinaus den pH-Wert durch Abgabe seiner Gerbsäure. Das verschlechtert die Lebensbedingungen der Algen.

Fachliche Beratungen und Lösungen bieten die Mitgliedsbetriebe des Verbandes Österreichischer Schwimmteich-& Naturpoolbau (VÖSN). In unserer Region ist zum Beispiel das Unternehmen Teich Udo, Calvörder Straße 28a in 39345 Flechtingen am Bahnhof (www.teich-udo.de oder Telefon 039054/98177), ein idealer Ansprechpartner.
Fotos: oh/ VÖSN

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