Nur noch ein Schritt bis ins DFB-Finale in Köln: Für die Fußallerinnen des VfL Wolfsburg geht es am Sonntag in der Runde der letzten Vier im Duell mit der SGS Essen um den Einzug ins Pokal-Endspiel in der Domstadt. Anstoß ist um 15:10 Uhr im heimischen AOK-Stadion.

Neue Konstellation für die Frauenmannschaft des VfL Wolfsburg: Zwar stehen die Grün-Weißen bereits zum fünften Mal im DFB-Pokal-Halbfinale, jedoch heißt der Gegner dabei zum ersten Mal nicht SC Freiburg. Denn die Freiburgerinnen scheiterten in dieser Saison im Viertelfinale mit 2:5 nach Verlängerung an der SGS Essen. So erwartet das Team von VfL-Cheftrainer Stephan Lerch am Sonntag, 15. April, in der Runde der letzten Vier eben jene SGS Essen um 15:10 Uhr im AOK-Stadion.

VfL-Coach Lerch konnte in der obligatorischen Presserunde vor dem Spiel am Donnerstag vermelden, dass alle seine Spielerinnen von ihren Nationalmannschaften gesund zurückgekehrt sind und es somit keine weiteren Verletzungen zu beklagen gibt. Lediglich Jana Burmeister hat derzeit Probleme im linken Knie, hier fehlt noch eine genauere Diagnose. „Alle im Team freuen sich darauf, dass es jetzt auf die Zielgerade geht. Wir haben intensive Wochen vor uns und eine gute Ausgangslage in drei Wettbewerben. Aber jetzt geht es ab Sonntag darum, die gesetzten Ziele komplett in den Fokus zu nehmen und diese auch zu erreichen“, schwört Lerch seine Spielerinnen auf die kommenden Aufgaben ein und erwartet am Sonntag zwei hochmotivierte Mannschaften im DFB-Pokal-Halbfinale. Mit dem Gegner aus Essen steht den Wölfinnen auf jeden Fall ein dicker Brocken vor dem Finaleinzug in Köln im Weg. Denn die SGS besitzt enorme Qualität in der Offensive und hat mit Lea Schüller, Linda Dallmann und Nicole Anyomi drei Spielerinnen mit viel Tempo und großer individueller Klasse in ihren Reihen. Aber auch in der Verteidigung bringt der Gast aus dem Ruhrpott gute Fußballerinnen auf den Platz. „Essen hat sich in den letzten Wochen sehr gut verkauft. Gute Ergebnisse eingefahren und starke Leistungen gezeigt. Ich glaube aber, dass alle meine Spielerinnen eine so hohe Eigenmotivation haben, in solchen Spielen ihr Bestes abzurufen und sich dann auch durchsetzen können“, betonte der VfL-Trainer. „In einem Pokal-Halbfinale erwarte ich, dass alle Akteurinnen von beiden Teams hochmotiviert sind. Das ist das letzte Spiel vor dem Finale in Köln. Das ist ein Highlight, da will man hin“, gab Stephan Lerch vor dem Pokal-Duell zu Protokoll. Das Endspiel in der Domstadt ist übrigens für den 19. Mai angesetzt.

Foto: oh/VfL Wolfsburg

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