Zu einer lyrischen Reise durch die Sonderausstellung "Mechanische Tierwelt" werden  Besucher am 29. Oktober, 15 Uhr ins Stadtmuseum im M2K eingeladen.

An diesem Stadtmuseum zu hören: Das Gedicht „Die wilden Gänse“ von Hoffmann von Fallersleben.

Christina Dykan Andrés liest Tier-Gedichte im Stadtmuseum

Zu einer lyrischen Reise durch die Sonderausstellung „Mechanische Tierwelt“ werden Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 29. Oktober, 15 Uhr ins Stadtmuseum im M2K eingeladen. Christina Dykan Andrés fordert auf mitzureisen und unter anderem in Gedichten von Hoffmann von Fallersleben dem freien Flug der Wildgänse zu folgen. Frei ist auch der Eintritt zu dieser Veranstaltung.
Im Stadtmuseum im M2K ist derzeit die Sonderausstellung „Mechanische Tierwelt. Eine Fotosafari“ zu sehen. Die Berliner Sammler Sebastian Köpcke und Volker Weinhold zeigen in den Remisen am Schloss Wolfsburg ihre einmalige Kollektion historischer Blechtiere von internationalen Herstellern aus der Zeit von 1900 bis 1970.
Und so befinden sich in der Ausstellung neben einheimischen Vertretern wie Enten und Fröschen Exoten wie Affen und Elefanten. Kann man diese einerseits im Drei-D-Miniaturformat in den Vitrinen bewundern, sind einige von ihnen zusätzlich Hauptakteure in großformatigen Foto-Inszenierungen. In diesen werden beispielsweise Pinguine, Fische oder Schlagen in ihrem „natürlichen“ Umfeld dargestellt und dafür Dinge des menschlichen Alltags umfunktioniert: So dienen Zuckerwürfel als ewiges Eis für Seehunde und eine Schlange zieht kreisförmige Bahnen durch den Buddel-Sand.
Bei so vielen Spiel-Tieren zum Schauen, gibt es zusätzlich die filmische Möglichkeit, deren Bewegungsabläufe nach Betätigung des Aufziehschlüssels zu studieren und dem Klang des mechanischen Krabbelns, Laufens und Watschelns zu lauschen. Lauschen können die Besucherinnen und Besucher an diesem Sonntag auch literarischen Texten zum Tier, tierisch charmant vorgetragen von Christina Dykan Andrés. Die Germanistin erweckt im Gedichtvortrag die „mechanische Tierwelt“ im Stadtmuseum zum Leben und gibt den Einzeltieren eine lyrische Stimme. Diese stammen unter anderem aus der Feder Hoffmanns von Fallersleben, dessen Werk über Pferde, Katzen, Gänse oder die Bienen die Mitarbeiterin des Hoffmann-Museums besonders gut kennt.
In der in Wolfsburg noch bis zum 13. Oktober im Stadtmuseum im M2K gastierenden Ausstellung fehlen selbstverständlich die Käfer nicht. Wobei sich in der Schau in unserer Stadt zu den Tiermodellen die mit Reifen und Kotflügeln bestückten Automobile im handlichen Format internationaler Spielwarenhersteller dazugesellen.

Foto: oh/Volker Weinhold/Sebastian Köpcke
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