Zum Abschluss des Bauhausjahres 2019 zeigt das Forum Architektur am 28. November den Dokumentarfilm "Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus".

Filmplakat, © Neue Visionen Filmverleih

Es sei die “fleischgewordene Ruhestörung” gewesen, als das Bauhaus nach Weimar kam.

Mit dieser Feststellung beginnt der Dokumentarfilm von Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch, der die Geschichte des Bauhauses von den Anfängen bis zum Ende nachzeichnet. Zum Abschluss des Bauhausjahres 2019 zeigt das Forum Architektur am Donnerstag, 28. November, um 20 Uhr im Kino im Hallenbad den Dokumentarfilm “Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus”.
Der Film erzählt einerseits, wie sich das Bauhaus 1919 im konservativen Weimar gründete und welche Konzepte und Ideen Walter Gropius, Wassily Kandinsky oder Johannes Itten an der Kunstschule lehrten. Er begleitet den Umzug nach Dessau und Berlin und beleuchtet schließlich die Auflösung durch im Nationalsozialismus 1933. Anderseits gibt der Film Einblicke in das Erbe des Bauhauses.
Die Filmmacher präsentieren zeitgenössische Projekte und Ideen weltweit, bei denen Bauhaus-Einflüsse Eingang gefunden haben und unterstreichen damit die Aktualität, die die Schule sowie deren Akteure nach wie vor haben. In kurzweiligen Porträts spüren die Regisseure beispielsweise der dänischen Designerin Rosan Bosch nach, die Klassenzimmer in Erlebnislandschaften verwandelt, oder beleuchten die Tiny Houses des Architekten Van Bo Le-Mentzel.
Der Filmabend ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellung “Bekanntes. Verborgenes. Vergessenes.” der Lavesstiftung zum 100jährigen Bauhaus-Jubiläum, die noch bis zum 12. Dezember in der Bürgerhalle des Wolfsburger Rathauses zu sehen ist.
Foto: oh/© Neue Visionen Filmverleih

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