Mahnmal der Veranstaltungsbranche Der CongressPark beteiligt sich gemeinsam mit Partnern an der bundesweiten Aktion

Das Gebäude wird in der Nacht von Montag auf Dienstag in leuchtendem Rot erstrahlen und somit zu einem aktiven Teil der deutschlandweiten Aktion „Night of Light“. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf die Veranstaltungsbranche zu lenken, die seit dem 10.03.2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie weitestgehend brach liegt.

Nach allen Lockerungen und Wiedereröffnungen gilt immer noch ein fast vollständiges Berufsverbot für die Veranstaltungsbranche. Laut den Initiatoren überlebt diese keine 100 Tage mehr. Die Licht-Aktion soll ein leuchtendes Mahnmal und ein flammender Appell der Veranstaltungswirtschaft sein, die echte Hilfe anstelle von Kredit-Programmen benötige. Es wird ein Branchendialog mit der Politik gefordert, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden (night-of-light.de, 18.06.2020).
Seit dem Ausbruch der COVID-19 Krise und den damit verbundenen Beschränkungen haben Firmen und Spielstätten aus dem Eventbereich annähernd alle Aufträge verloren. Noch ist kein Ende in Sicht, da sich die Politik dieser breit gefächerten Branche nur zaghaft annimmt. „Im Februar kamen die ersten Absagen – je näher es in Richtung Lockdown ging, desto höher stieg die Absagequote, bis wir zu Beginn der Sommerpause gar keine Veranstaltungen mehr hatten“, sagt Christopher Hesse vom CongressPark Wolfsburg.


Ausreichend Raum für sichere Veranstaltungen wäre gegeben. Die Dienstleister und Veranstaltungsstätten stehen in den Startlöchern

Felix Walzog von der Agentur Blome & Pillardy Event sagt dazu: „Es gibt ausreichend Möglichkeiten und Flächen in und um Wolfsburg, um sichere Veranstaltungen auf die Beine zu stellen und Konzepte zu entwickeln, die alle Maßnahmen berücksichtigen. Wir stehen ja auch grundsätzlich hinter den Regelungen der Landesregierung, jedoch stehen die Auswirkungen auf die Veranstaltungsbranche im Rahmen eines quasi vollständigen Berufsverbotes gegenüber der Zweckmäßigkeit in keinem Verhältnis“. Das Risiko von Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Personen auch im Innenbereich unter Einhaltung aller gängigen Auflagen stelle ein ebenso niedriges Infektionsrisiko wie der Besuch von Gastronomie dar. Zudem müsse dringend differenziert werden zwischen einerseits Konzerten, Festivals und Volksfesten und andererseits geschlossenen Tagesveranstaltungen im Firmenbereich sowie private Feiern. Die Kontaktverfolgung sei insbesondere bei geladenen Gästen ein leichtes. Das Überdenken und neu planen von Abstands-, Kontakt- und Belüftungsprozessen sei im Rahmen von mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Sicherheitskonzepten kein Problem.
Ob die bundesweite Initiative der Branche etwas bewirkt muss nun die Politik entscheiden und in der kommenden Zeit zeigen.

Fotos: oh/CongressPark Wolfsburg

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