Treffen in der Autostadt: Die Unterstützer des Coffee-to-go-Mehrwegsystems mit dem Prototyp, allerdings in Übergröße.

Das von der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) in diesem Frühjahr initiierte – und durch einen politischen Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen unterstützte – Projekt eines Coffee-to-go-Mehrwegsystems für Wolfsburg (wir berichteten) feierte ende August Premiere.

Mit der Autostadt, den Autostadt Restaurants, der Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS) und der RECUP GmbH konnte die WMG entscheidende Projektpartner und -unterstützer für die Entwicklung eines Coffee-to-go-Mehrwegbecherpfandsystems für Wolfsburg gewinnen. Mit der Unterstützung und Beteiligung von zahlreichen starken Partnern aus der Wolfsburger Gastronomie, Hotellerie und Händlerschaft wurde die Grundlage für die Einführung eines attraktiven und nachhaltigen Mehrwegsystems gelegt.

Das Produkt ist ab sofort bei allen beteiligten Partnern erhältlich. Informationen zum System in Wolfsburg bietet die Website www.mehrweg-wolfsburg.de.

Der Wolfsburg Pfandbecher wurde in einem speziellen, eigens entworfenen Design gestaltet. Zu sehen sind auf ihm unter an- derem das Schloss Wolfsburg oder auch die Autostadt Türme. Die Varianten mit 0,4L und 0,2L Inhalt sind in einem Mintgrün gehalten, der 0,3L-Becher in Cappuccino-braun.

„Die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind für die Stadt Wolfsburg von großer Bedeutung. Besonders bei der Müllvermeidung geht es der Verwaltung um innovative Ideen, mit denen das Abfallaufkommen langfristig reduziert werden kann. Das Mehrwegbechersystem ist ein unverzichtbarer Baustein unserer umweltpolitischen Ausrichtung“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Mit der Markteinführung ist das Projekt des Mehrwegbecherpfandsystems in Wolfsburg vielversprechend an den Start gegangen. Gleichzeitig wurde die Grundlage dafür gelegt, dass das Netzwerk in Zukunft weiter wachsen kann. Interessierte Partner können sich für weitere Informationen zum RECUP-System oder Teilnahmemöglichkeiten weiterhin jederzeit an die WMG wenden (Kontakt: Thomas Werner, Abteilungsleiter Handel und Zentren, 05361- 89994-61).

So funktioniert das RECUP-Pfandsystem: Bei den beteiligten Partnern kann der Becher für 1 Euro Pfand – als Alternative zu einem Einwegbecher – mitgenommen werden. Der RECUP-Pfandbecher kann leer anschließend bei allen teilnehmenden Händlern oder Gastronomen wieder abgegeben werden und der Kunde erhält seinen 1 Euro zurück. Das Besondere: Das System funktioniert städteübergreifend. Teilnehmende Einrichtungen gibt es unter anderem auch in München, Hamburg, Berlin und Rostock. Über eine App und unter recup.de/app findet der Nutzer beteiligte Partner in seiner Nähe.

Foto: WMG– Text: CityLife Medien GmbH

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