Unter dem Vorwand im Auftrag der Wasserwerke Arbeiten vornehmen zu müssen, gelang es am Mittwochmittag im Wolfsburger Stadtteil Wohltberg einem unbekannten Mann, in die Wohnung eines 75-jährigen Rentners zu gelangen. I

Polizei rät zur Wachsamkeit

Unter dem Vorwand im Auftrag der Wasserwerke Arbeiten vornehmen zu müssen, gelang es am Mittwochmittag im Wolfsburger Stadtteil Wohltberg einem unbekannten Mann, in die Wohnung eines 75-jährigen Rentners zu gelangen. In dieser Zeit betrat eine weitere Person unbemerkt die Wohnung und entwendete 300 Euro aus einer Brieftasche.
Zur Mittagszeit klingelte es bei dem älteren Herrn an der Tür. Als er öffnete, stellte sich ein Mann als Mitarbeiter der Wasserwerke vor. Es seien dringende Arbeiten an der Leitung erforderlich und dazu müsse in der Wohnung das Wasser abgestellt werden. Gemeinsam gingen die Männer in die Küche und das Badezimmer, um dort das Wasser laufen zu lassen. Im Badezimmer bekam der Rentner den Eindruck, dass der angebliche Handwerker ihm den Weg aus dem Bad verstellen wollte. Nun bekam der 75-Jährige plötzlich den Gedanken, dass es sich um eine Falle handeln könnte und zwängte sich an dem Mann vorbei. Daraufhin verließ der Fremde schnell die Wohnung.

Der Rentner schaute sofort nach, ob etwas aus der Wohnung fehlte. Dabei stellte er fest, dass aus seiner Brieftasche 300 Euro gestohlen worden waren.
Der falsche Handwerker war etwa 30 Jahre alt und 175 Zentimeter groß. Er hatte eine stämmige Figur, bräunliche Haare und trug eine dunkle Jacke und eine dunkle Hose sowie eine dunkle Schirmmütze. In diesem Zusammenhang ruft die Polizei auf, besonders vorsichtig zu sein. Es sollten nur Handwerker reingelassen werden, die selbst bestellt oder von der Hausverwaltung angekündigt wurden. Auch bei angeblichen Notfällen sollte sich niemand bedrängen lassen. Im Zweifel sollte ein Rückruf erfolgen. Ganz wichtig, den Besucher während des Anrufes vor der geschlossenen Haustür warten zu lassen.

Foto: clko

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