In einem ganztägigen Schülerworkshop unter dem Titel „Neue Denkkonzepte für eine nachhaltige Entwicklung und ihre praktische Umsetzung – Cradle to Cradle und Design Thinking“ setzten sich über 50 Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Kreislaufführung von Ressourcen“ auseinandersetzen. Im Rahmen der Aktivitäten zur kommunalen Entwicklungszusammenarbeit der Stadt Wolfsburg haben das Ratsgymnasium, das Phoenix Gymnasium Wolfsburg-Vorsfelde und das Theodor-Heuss-Gymnasium an dem Workshop teilgenommen.

Der Schülerworkshop in der Volkshochschule gehört zu dem Pilotprojekt „Kommunale Nachhaltigkeitspartnerschaften“. Gefördert wird das Pilotprojekt durch Engagement Global gGmbH im Rahmen des Servicestelle Kommunen in der Einen Welt-Programms mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Innerhalb einer zweijährigen Entwicklungspartnerschaft kooperiert die Stadt Wolfsburg mit ihrer Freundschaftsstadt Sarajevo mit dem Ziel, bis zum Herbst 2018 in beiden Städten ein schulisches Bildungsangebot in Anlehnung an die globalen Nachhaltigkeitszielen zu entwickeln. Dabei steht das Stärken des Bewusstseins für eine nachhaltige Lebensweise im Mittelpunkt.

Manfred Hüller, Referatsleiter Repräsentation, Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg, erklärt während der Begrüßung zum Workshop: „Jeder einzelne ist aufgefordert auch schon im Alltag seinen Umgang mit Ressourcen zu überdenken, sein Konsumverhalten zu hinterfragen und auf die Umwelt zu achten – um sie zu erhalten. Während es in Sarajevo darum geht, mit zwei Schulen Projekttage im Bereich Wasser- und Energieverbrauch auszurichten, wollen wir LernBoxen entwickeln, die das Prinzip der „Kreislaufführung von Ressourcen“ nach dem Denkansatz „Cradle to Cradle“ erfassen.“

Die Denkschule „Cradle to Cradle“ (C2C) fordert ein konsequentes Wiederverwerten eingesetzter Materialien.

Wolfsburg und Sarajevo tauschen sich während der gesamten Zeit über die Entwicklung der Projektarbeit und die Ergebnisse aus, um von den Erfahrungen des jeweils anderen zu profitieren. Dazu werden Ende April projektbeteiligte Mitarbeiterinnen aus unterschiedlichen Bereichen zu den Projektpartnern nach Sarajevo reisen.

Foto: oh/Stadt Wolfsburg

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