Der VfL Wolfsburg kann im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach vorlegen. Die Wölfe wollen mit einem kompakten Auftritt am Freitagabend im Borussia-Park punkten.

Für die Wölfe steht das zweite Freitag-Spiel in Folge an: Nach dem 0:0 in der vergangenen Woche in der heimischen Volkswagen-Arena gegen den FC Augsburg bestreitet der VfL Wolfsburg auch die Auftaktpartie des 31. Spieltags. Denn am Freitag, 20. April, treffen die Grün-Weißen auswärts auf Borussia Mönchengladbach. Anstoß ist um 20:30 Uhr im Stadion am Borussia-Park.

Der VfL Wolfsburg geht im Abstiegskampf von der „Pole-Position“ in die Saison-Endphase. Mit der besten Tordifferenz ausgestattet führen die Niedersachsen die 30-Punkte-Fraktion vor Mainz 05 und dem SC Freiburg an. Und die Wölfe können schon am Freitagabend in Mönchengladbach den Druck auf die Konkurrenz erhöhen. Mit einem Sieg bei zuletzt schwächelnden Gladbachern könnte sich der VfL wohl schon entscheidend von den direkten Abstiegsrängen absetzen – vom Relegationsplatz aber wohl nicht. „Wir konzentrieren uns nicht auf Rechenspiele“, unterstrich Labbadia vor der Flutlicht-Partie im Borussia-Park. Für den 1. FC Köln und auch den Hamburger SV könnte der Bundesliga-Abstieg hingegen schon am Wochenende feststehen. Wolfsburg spielt dabei neben Freiburg und Mainz das Zünglein an der Waage. „Die Situation ist schon lange eng“, so der VfL-Coach, sie wird es bis zum Saisonende bleiben. Bis dahin will er „die letzten vier Spiele genauso angehen wie die vorherigen. Wir schauen immer voll fokussiert nur auf das nächste Spiel.“ Das führt Wolfsburg nach Mönchengladbach, einen Klub, gegen den Labbadia als Trainer seine letzten vier Spiele siegreich gestalten konnte. Zudem holte der VfL im Hinspiel Anfang Dezember in der Volkswagen-Arena mit der wohl besten Leistung noch unter Martin Schmidt mit einem 3:0 den höchsten Saisonsieg. Die Niedersachsen schöpfen Hoffnung aus der Bilanz von Bruno Labbadia gegen die Fohlen, der Coach der Grün-Weißen dagegen setzt auf seine Abwehr.

Die Marschroute der Wolfsburger verändert sich somit nicht, Labbadia will mit seinem Team im Borussia-Park „wie zuletzt sehr kompakt stehen, geringe Abstände zwischen den Mannschaftsteilen zulassen und aggressiv in die Zweikämpfe gehen“. Und im Idealfall wieder ohne Gegentor bleiben. „Wir haben eine Grundlage geschaffen, auf der die letzten drei ‚Zu null‘-Spiele basieren. Jeder kennt die Abläufe, weiß, wie er sich zu verhalten hat. Das war gut. Ich glaube, wir sind auch in der Lage, das weiterzuführen“, so der VfL-Trainer. Bei den Borussen wird Labbadia auf das Personal zurückgreifen müssen, das zuletzt die Nullnummer gegen Augsburg produzierte. „Von den zuletzt angeschlagenen und verletzten Spielern wird am Freitag keiner zurückkehren“, so der 52-Jährige, der sich „aufgrund der Ausfälle wieder etwas einfallen lassen muss, wie wir diese auffangen können. Wir haben derzeit keinen etatmäßigen Sechser. Gegen Augsburg hat Maximilian Arnold das dennoch gutgemacht und zusätzlich haben wir es mit einer Dreierkette gelöst.“ Die für diese Position vorgesehenen Ignacio Camacho und Josuha Guilavogui (beide mit Muskelverletzungen) werden wohl nicht rechtzeitig fit für den Auftritt in Mönchengladbach.

Fotos: oh/VfL Wolfsburg

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