Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide (3. von rechts), Andreas Schäfer, Projektleitung Hellwinkel Terrassen, Stadt Wolfsburg (2. von rechts) und Hans-Dieter Brand, Geschäftsführer der städtischen Wohnungsgesellschaft Neuland (1. von rechts), präsentieren die Hellwinkel Terrassen auf der Expo Real. Foto: oh/Stadt Wolfsburg

Die Stadt Wolfsburg gibt den Startschuss für den zweiten Bauabschnitt des städtischen Neubaugebiets Hellwinkel Terrassen.

Mit der Erschließung wurde begonnen. Jetzt möchte die Stadt mit möglichen Investoren ins Gespräch kommen und Schritt für Schritt in die nähere Planung einsteigen. Im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens haben Investoren und Bauinteressierte nun die Möglichkeit ihr Interesse anzumelden und sich umfassend zu informieren. In dem Verfahren können sie ein konkretes Kaufinteresse baufeldbezogen mitteilen.
Auf der Immobilienmesse Expo Real in München vom 7. bis 9. Oktober haben Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide und die Projektbeteiligten erstmals über die Pläne für den zweiten Bauabschnitt informiert sowie erste Kontakte geknüpft. Am Donnerstag, dem 24. Oktober findet eine Infoveranstaltung vor Ort in den Hellwinkel Terrassen mit Besichtigung (Treffpunkt Haupteingang Hellwinkel Schule von 13 Uhr bis 15 Uhr) statt. Interessierte können sich bis zum 18. Oktober per E-Mail an zentrale-vergabestelle@stadt.wolfsburg.de anmelden. Die Entscheidung über die konkrete Veräußerung der Baufelder wird zu einem späteren Zeitpunkt anhand der Bewertung eingereichter Konzepte erfolgen. Die Grundstückspreise stehen fest.
Die Hellwinkel Terrassen bieten stadtnahes, ökologisches und nachbarschaftliches Wohnen für alle Nutzergruppen. Das Wohnbaugebiet liegt mitten in der Stadt in einem bestehenden Quartier und ist eines von drei großen Neubaugebieten, das im Rahmen der Wolfsburger Wohnbauoffensive entsteht. Insgesamt entstehen 750 Wohneinheiten. Da die Fläche ehemals als Kleingartenanlage genutzt wurde, wurden von Beginn an städtisches Wohnen und Naturnähe zusammen gedacht. In dem ersten Bauabschnitt sind die ersten Wohnungen bereits bezogen und viele weitere im Bau. Nachdem die Erschließung des zweiten Bauabschnitts im Jahr 2020 abgeschlossen sein soll, stehen ab 2021 Baufelder zur Bebauung bereit.
„Wir haben den Anspruch, die Hellwinkel Terrassen als ein nachhaltiges Quartier zu entwickeln. Das bedeutet, dass die Bewohnerinnen und Bewohner gerne in den Hellwinkel Terrassen leben – heute und auch in einigen Jahrzehnten“, erklärt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide. „Deshalb planen wir auch mit Blick auf zukunftsträchtige Bauweise, auf ökologische Aspekte sowie auf künftige Mobilitätsformen. Dafür brauchen wir ambitionierte ebenso wie erfahrene Partner, die gemeinsam mit uns das Konzept in die Realität übersetzen.“
Der Bedarf an Wohnraum in Wolfsburg ist nach wie vor deutlich spürbar: Es gibt weiterhin 5.000 registrierte Wohnungssuchende und weiter 5.000 Baugrundstückssuchende. Der Wohnungsleerstand beläuft sich auf unter einen Prozent. Wolfsburg entwickelt sich als Wirtschaftsstandort stetig weiter. Die Stadt bietet hervorragende Bildungs-, Freizeit- und Kulturangebote. Die Kaufkraft ist hoch. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Wolfsburg steigt weiterhin, seit 2010 um 20 Prozent. Zuletzt wurde ein Rekordhoch mit 120.757 Beschäftigten erreicht. Da viele von ihnen in Wolfsburg keinen adäquaten Wohnraum finden, gibt es über 78.000 Einpendler. Möglichst viele von ihnen möchte die Stadt, unter anderem in den Hellwinkel Terrassen, ein Zuhause am Arbeitsort bieten.
Weitere Information gibt es im Internet unter wolfsburg.de/hellwinkel-terrassen.
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