Hoffmann von Fallersleben, um 1845 (Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K Wolfsburg)

 

Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K fragt in diesem Frühjahr in einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe danach, wie Familie, Freunde und soziale Netzwerke einerseits und welche Krisen, Krankheiten und Kriege andererseits das persönliche Leben Hoffmanns und die Gesellschaft im 19. Jahrhundert prägten.

Im Fokus der Betrachtungen stehen auch Parallelen zu unserer Gegenwart im 21. Jahrhundert.   Am Donnerstag, 19. Mai um 18:30 Uhr, blicken die Museumsmitarbeiterinnen Christina Dykan Andrés und Nicole Trnka auf das „Prinzip Hoffnung“. Dieses leitete den in Fallersleben geborenen Dichter durch die sehr unterschiedlichen Herausforderungen seiner facettenreichen Biografie. Seine Gedichte und Lieder bilden einen Spiegel, wie Hoffmann über gesellschaftliche und private Ereignisse dachte, fühlte und darauf reagierte.

Trotz zahlreicher leidvoller Erfahrungen wie der Verlust naher Angehöriger oder der Germanistik-Professur schöpfte er immer wieder Hoffnung. Auch sein Lebenstraum eines Deutschlands in „Einigkeit und Recht und Freiheit“ blieb für ihn zeitlebens ein unerfüllter Wunsch. Doch gerade seine mehr als 500 Lieder und Gedichte für Kinder enthalten hoffnungsfrohe Botschaften und sind somit Ausdruck von Hoffmanns Zuversicht in die Zukunft. So singen zum Beispiel der „Kuckuck und der Esel“ trotz ihres Streits, wer wohl der bessere Sänger sei, letztlich auf je eigene Weise und doch gemeinsam.  

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Im Museum ist das Tragen einer FFP2-Maske erforderlich.

Um Anmeldung (Telefon: 05362-52623 oder E-Mail: hoffmann-museum@stadt.wolfsburg.de)  wird gebeten.

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