Die Stadt Wolfsburg bekam besuch aus Marokko und Tunesien.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs begrüßte die Hospitanten des Baladiya-Projektes aus Tunesien und Marokko (von links) Mariam Ait Oufkir, Mohamed Chérif Tahar und Wassila Gaceur Bousnina im Rathaus.

 

Im Rahmen des Projektes “Baladiya – neue Wege in der Stadtentwicklung” waren jetzt zwei Tage lang drei Teilnehmer aus Tunesien und Marokko zu Gast in Wolfsburg. Wassila Gaceur Bousnina, Architektin bei der Regionaldirektion für Wohnen und Raumplanung in Kebili/Tunesien, Mariam Ait Oufkir, Abteilungsleiterin für Fachstudien und Topografie in Essaouira/Marokko sowie Mohamed Chérif Tahar, Leiter der Abteilung Stadtentwicklung in Gabès/Tunesien hospitierten bei der Stadtverwaltung.

Unter anderem erhielten die Projektteilnehmer Einblicke in die alltägliche Arbeit des Geschäftsbereiches Straßenbau und Projektkoordination, der Referate Strategische Planung/Stadtentwicklung und Zentrales Organisationsmanagement sowie der Stabsstelle für Sonderplanungen und Projektsteuerung. Betreut wurden die Hospitanten während ihres Aufenthaltes durch das Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg. Es ist inzwischen der fünfte Besuch von Teilnehmern des Projektes Baladiya in Wolfsburg.
Das Vorhaben richtet sich an algerische, marokkanische und tunesische Fachkräfte auf dem Gebiet der Stadtentwicklung. Durch die gesellschaftlichen Veränderungen in Nordafrika entstehen neue Anforderungen und Möglichkeiten für die Lebens-gestaltung der städtischen Bevölkerung. Stadtentwicklung hat daher einen starken Einfluss auf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und auf das Gelingen der Veränderungen, die Politik gemeinsam mit den Bürgern bewirken will.

Mit dem von der Robert Bosch Stiftung initiierten und finanzierten sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen des CoMun-Vorhabens unterstützten Projektes Baladiya ermöglicht die Europäische Akademie Berlin gemeinsam mit ihren Partnern den teilnehmenden Stadtplanern die Entwicklung eigener Vorhaben und den Aufbau transnationaler, praxisorientierter Netzwerke. Weitergehende Informationen finden sich unter www.baladiya.eu.

Foto: Stadt Wolfsburg

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