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Foto: oh/Tourismusgemeinschaft Elm-Lappwald e.V.

Für alle ambitionierten Freizeitsportler und Radfahrfreunde gibt es neuerdings eine weitere, interessante Mehrtagestour in der Region. Die 231 Kilometer lange Radroute „Hüben und Drüben“ ist eine Entdeckertour zwischen Aller und Ecker, sie verbindet zwei Bundesländer und die Landkreise Börde, Harz, Helmstedt und Wolfenbüttel miteinander.

Aufgeteilt in vier Etappen führt die mittelschwere Tour einmal im Kreis über Helmstedt und Schöningen, an Mattierzoll vorbei über Osterwieck, Westerburg, Hötensleben, Marienborn und Walbeck bis hinauf nach Oebisfelde und Velpke, bevor es über Grasleben nach Helmstedt zurückgeht.

Auf dieser Mehrtages-Radtour werden Sie vier Landkreise mit ihren facettenreichen Landschaften und die an der Strecke liegenden Sehenswürdigkeiten entdecken. Von den in die Tour eingebundenen Aussichtspunkten haben Sie beeindruckende Ausblicke in die Region, die bis 1989 durch die innerdeutsche Grenze geprägt war.

Der Start-und Endpunkt befindet sich am Rathaus in Helmstedt. Gleich am Anfang der Entdeckungsreise steht ein Besuch des Zonengrenz-Museums in Helmstedt auf dem Programm, bevor die Tour vorbei am ehemaligen Tagebau Helmstedt nach Schöningen führt, wo vom Schloss der Marktplatz mit dem historischen Rathaus überblickt werden kann. In Jerxheim angekommen ist der Abstecher zum Heesebergturm obligatorisch, denn von der Aussichtsplattform kann man die gesamte Region überblicken und den Tour-Verlauf erahnen.

In Jerxheim-Bahnhof wechselt die Tour am Großen Graben in den Landkreis Harz und führt zum Grenzdenkmal Mattierzoll-Hessen und damit in den Landkreis Wolfenbüttel. Hornburg, der Geburtsort von Papst Clemens II, ist das nächste Etappenziel und bietet sich für eine Übernachtung an.

Der zweite Etappentag beginnt mit der Fahrt über Wülperode mit dem Grenzrelikt nach Osterwieck. Die Stephanikirche können Sie schon aus der Ferne am Horizont erkennen und die malerische Innenstadt lädt zum Verweilen ein. Anschließend folgt der lange Anstieg hinauf in den Fallstein, der nur durch einen kurzen Stopp am Bismarckturm unterbrochen wird. Hessen mit Schloss und Lustgarten ist genau so in den Tour-Verlauf eingebunden wie Pollands Hof in Rohrsheim und das Wasserschloss Westerburg.

Das Grenzdenkmal in Hötensleben ist das nächste Ziel auf der Tour und der Abstecher zum Tagebau-Informationspunkt und dem paläon eignet sich, um den zweiten Tag in Schöningen ausklingen zu lassen.

Am Morgen des dritten Tages sind der Grenzwanderweg Off-leben, Sommerschenburg und Marienborn mit dem historischen Ortskern Bestandteil der Tour, bevor die Gedenkstätte „Deutsche Teilung Marienborn“ erreicht wird. Durch den Lappwald kommen Sie zum Grenzlehrpfad Helmstedt Beendorf und dann nach Walbeck, wo Sie von der Ruine der Stiftskirche St. Marien einen bemerkenswerten Blick auf das Allertal haben.

Oebisfelde wird am vierten Tag der Tour in westliche Richtung verlassen und auf dem Weg nach Velpke liegen nicht nur das Grenzdenkmal Büstedt-Oebisfelde und die Velpker-Schweiz, sondern es wird wieder vom Landkreis Börde in den Landkreis Helmstedt gewechselt. Die Schlussetappe führt Sie durch den Lappwald. Zurück am Ausgangspunkt, am Bahnhof in Helmstedt, können Sie auf vier ereignisreiche Tage zurückblicken.

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