Bereits im Oktober stimmte der Verwaltungsausschuss dem Vorschlag der Verwaltung zu und ernannte Judith Wurm zur Leitung des Integrationsreferates.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs heißt Judith Wurm als offizielle Leitung des Integrationsreferates willkommen.

Bereits im Oktober stimmte der Verwaltungsausschuss dem Vorschlag der Verwaltung zu und ernannte Judith Wurm zur neuen Leitung des Integrationsreferates.

Im Dezember folgte nun die offizielle Amtseinführung durch Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Zum Jahresbeginn 2020 übernimmt Judith Wurm die Zügel von Sylvia Cultus, die sich in ein Sabbatjahr verabschiedet – ab 2021 teilen sich die beiden Frauen die Führung des Integrationsreferates.
Ein Vortrag der Personalentwicklung zur geteilten Führung weckte in Sylvia Cultus den Ansporn, eine Doppelspitze für das Integrationsreferat einzusetzen. “Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird immer wichtiger”, erklärt Sylvia Cultus. “Wenn ich Kinder habe, Familienangehörige pflege oder einfach älter werde, muss es trotzdem möglich sein, Führungspositionen in Teilzeit zu übernehmen. Mein Vorschlag für die Doppelspitze kam beim Verwaltungsvorstand sehr gut an.” Da unterschiedliche Lebenssituation ein Führen in Vollzeit nicht immer realisierbar machen, soll die Doppelspitze des Integrationsreferates auch als Vorreiter für andere Organisationseinheiten der Stadtverwaltung fungieren.
Seit November erfährt Judith Wurm, die seit zwölf Jahren bei der Stadt Wolfsburg arbeitet und davon neun Jahre Führungsaufgaben wahrnimmt, eine intensive Einarbeitung in die Themen des Integrationsreferates. “Als berufstätige Mutter von zwei Kindern habe ich eine Herausforderung für meine eigene berufliche Weiterentwicklung gesucht”, berichtet Judith Wurm. “Diese Stelle ist perfekt. Ich kann meine Erfahrungen einbringen, lerne gleichzeitig viele neue Dinge, übernehme mehr Verantwortung und die Stelle passt zu meiner Lebenssituation.”
Ein weiterer Vorteil der Doppelspitze liegt im guten Wissenstransfer. Die geteilte Führung sichert eine reibungslose Übergabe sowie ein “Vererben” der Strategie des Referates. Die Ideen für die Zukunft liegen bereits auf dem Tisch. So gibt es zwei grundlegende strategische Ziele, die referatsübergreifend verfolgt werden. Zum einen soll das Integrationskonzept “Vielfalt leben” sukzessive umgesetzt werden, zum anderen arbeitet das Team an der interkulturellen Stadtverwaltung. Gleichzeit sind in 2019 weitere Aufgaben dazu gekommen: Das Freizeitheim West soll als soziokultureller Treffpunkt stetig weiterentwickelt werden, ein gutes Resettlement sowie die Familienzusammenführung von Geflüchteten müssen konzipiert und umgesetzt werden. Außerdem ist ein Koordinierungsgremium eingesetzt worden, welches Hürden für Geflüchtete abbaut und Schnittstellen zu den städtischen Partnern strukturiert.
Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration fügt hinzu: “Ich freue mich, dass wir als Stadt Wolfsburg mit der geteilten Führung einen weiteren Schritt zu einem familienfreundlichen Arbeitgeber gehen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges Handlungsfeld der Stadt Wolfsburg, auch als Arbeitgeber.
Ich wünsche Judith Wurm einen guten Start als Leitung des Integrationsreferates.”
 
Foto: oh/Stadt Wolfsburg

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