Gudrun Cohnen-Nussbaum zur Eröffnung der Ausstellung mit ihren Stickbildern zu Hoffmanns Kinderliedern in Wolfsburg

Zu einem letzten Rundgang durch die Sonderausstellung zu des Dichters Kinderliedern in bunten Stickbildern lädt das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum am Ostermontag, 22. April, um 15 Uhr ein.

Elke Schulz zieht dann Resümee: zur Ausstellung und dem vielseitigen Begleitprogramm der vergangenen fast sechs Monate. Und natürlich singt die Museumsmitarbeiterin auch und in Begleitung des Publikums eine Auswahl an Liedern aus der Textfeder Hoffmanns. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Als im November vergangenen Jahres die Ausstellung im Beisein der Künstlerin Gudrun Cohnen-Nussbaum eröffnet wurde, begann bald darauf die Adventszeit.
Feste wie Weihnachten und Ostern bilden wichtige Kategorien in den Hoffmann’schen Kinderliedern. An diesen wird deutlich, dass diese Feiern religiösen Ursprungs im 19. Jahrhundert, zu Lebzeiten Hoffmanns, allmählich verbürgerlichten und zu Familienfesten wurden. Der veränderte Wert, der nun Kindern beigemessen wurde, spiegelt sich gleichfalls in Hoffmanns Texten, so in den lyrischen Beschreibungen von Spielen. Ein anderes Thema bildet die Natur mit ihren unterschiedlichen Pflanzen und den vielen Tieren.
Die in Holzminden lebende Grafikerin Gudrun Cohnen-Nussbaum ist seit Jahren ein großer Fan der Dichtungen Hoffmanns. Die vielen Kinderlieder faszinieren sie im Besonderen und erinnern auch an die eigene Kindheit. So gab sie in fünf Jahren 139 Liedtexten ein Bild. Gut drei Wochen braucht die 1941 in Aachen geborene Künstlerin für ein im Kreuzstichverfahren angefertigtes Kunstwerk. Dass ihre Sammlung im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum gezeigt wird, war ihr ein großes Anliegen, denn Gudrun Cohnen-Nussbaum findet, dass dieses Haus der richtige Ort für eine solche Ausstellung sei.
Das Publikum ist begeistert über diese speziellen Handarbeiten. Am kommenden Montag können die Besucherinnen und Besucher Abschied nehmen, sich von den Bildern und Texten zu Erinnerungen an die eigene Kindheit inspirieren lassen, staunen über so viel Feingefühl bei der Arbeit mit Nadel und Faden und mehr über die Künstlerin, Kindheit früher und Hoffmanns Liederschatz von Elke Schulz erfahren.
Bildunterschrift: Gudrun Cohnen-Nussbaum zur Eröffnung der Ausstellung mit ihren Stickbildern zu Hoffmanns Kinderliedern in Wolfsburg
Bild: oh/Stadt Wolfsburg
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