Am 22. März wird Oberbürgermeister Klaus Mohrs ein Blumengebinde auf dem Grab von Hugo Dreyer auf dem Waldfriedhof niederlegen.

Porträt von Hugo Dreyer aus der Fotoserie „Wolfsburger Persönlichkeiten“.

Anlässlich seines 110. Geburtstags und der Würdigung seiner Verdienste um die Stadt Wolfsburg wird Oberbürgermeister Klaus Mohrs am 22. März ein Blumengebinde auf dem Grab von Hugo Dreyer auf dem Waldfriedhof niederlegen.

Von 1951 bis 1976 gehörte Hugo Dreyer rund 25 Jahre dem Rat der Stadt Wolfsburg an und war von Beginn seiner Ratstätigkeit an Vorsitzender des Finanzausschusses sowie 20 Jahre lang Mitglied im Sportausschuss. Als Ratsmitglied hatte Dreyer maßgeblichen Einfluss auf den Aufbau und die Entwicklung der noch jungen Stadt Wolfsburg und prägte viele stadtgeschichtliche Ereignisse maßgeblich mit. Besonders sichtbar wird dies bei der Übergabe von öffentlichen Bauten wie beispielsweise dem Rathaus, dem Klinikum, dem Kulturzentrum, der Berliner Brücke, des Allersees oder des Theaters. Ferner war Dreyer von 1950 an Ligaobmann der Fußballsparte des VfL Wolfsburg und Mitglied im Vereinsrat des Tennisclub Grün-Gold. Über sein örtliches Wirken hinaus gehörte er in den Jahren 1955 bis 1967 dem Niedersächsischen Landtag an.
In Anerkennung seiner Verdienste wurde Hugo Dreyer 1973 das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Außerdem wurde ihm 1976 die Verleihung der Stadtplakette in Gold und die Ehrenbezeichnung „Stadtältester“ durch den Rat der Stadt Wolfsburg zu Teil.
Dreyer war Prokurist bei Volkswagen und zog sich aus Altersgründen 1976 aus seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten zurück. 1982 verstarb Dreyer in Wolfsburg, am 22. März wäre Wolfsburgs „Stadtältester“ 110 Jahre alt geworden.

Foto:oh/Gustav Josef Schlesinger

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