Monika Müller und Iris Bothe begrüßen die Unterstützung von Familien und die Stärkung des Gesundheitswesens.

Monika Müller und Iris Bothe begrüßen die Unterstützung von Familien und die Stärkung des Gesundheitswesens.

Gerade in den Zeiten der Krise ist es wichtig für die Stadt Wolfsburg, an den Schwerpunkten einer familienfreundlichen Kommune und eines kommunal starken Klinikums festzuhalten. “Das vom Bund angekündigte Paket richtet den Blick nicht nur auf die unmittelbaren Folgen der Krise, sondern wird mit den Maßnahmen im ‚Zukunftspaket‘ für Wolfsburgs gesellschaftspolitische Entwicklung wichtige Weichen stellen”, so das Fazit der beiden Stadträtinnen Monika Müller und Iris Bothe zum aktuellen 130 Milliarden Paket der Bundesregierung.
Besonders begrüßen die beiden zuständigen Stadträtinnen, dass Familien kurzfristig gestärkt werden und für jedes Kind 300 Euro erhalten, um für die zusätzliche Anforderung an Familien, die vor allem durch geschlossene Kitas und Homeschooling entstanden sind, eine Anerkennung zu erhalten. Wichtig sei, dass dieses Geld, auch wie vom Bund zugesagt, ungeschmälert an Familien im Sozialleistungsbezug gehe. “Auch die Verdopplung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende für die nächsten zwei Jahre aufgrund des höheren Betreuungsaufwands sei ein gutes Signal”, betont Stadträtin Monika Müller.
Angesichts der Herausforderungen im Bereich Bildung und Betreuung sieht Stadträtin Iris Bothe die zusätzlichen Förderungen für den Ausbau der Kindertageseinrichtungen, den Ganztag und die Digitalisierung an Schulen positiv. “Auch wenn in den letzten Jahren in Wolfsburg bereits viel in den Ausbau der Plätze für Kindertagesbetreuung geflossen ist und alle Wolfsburger Schulen über ein Ganztagsangebot verfügen, ist der Bedarf an quantitativem und qualitativem Ausbau nach wie vor notwendig und erforderlich”, so Stadträtin Iris Bothe. “Gerade die letzten Wochen haben noch einmal gezeigt, wie notwendig für Familien ein durchgängiges Betreuungs- und Bildungsangebot ist.”
Entscheidend für junge Menschen, die aktuell unter schwierigen Rahmenbedingungen ihre Abschlussprüfungen an den Schulen gemacht haben oder ihre Ausbildung im Betrieb und Homeschooling miteinander in Einklang bringen mussten, ist die Unterstützung der kleinen und mittelständischen Betriebe diesen Lernerfolg der Azubis nicht zu gefährden, beziehungsweise Ausbildungsplätze für junge Menschen zu erhalten. Stadträtin Iris Bothe “Ich appelliere an die kleinen und mittleren Unternehmen, die Unterstützung durch die in Aussicht gestellten Prämien für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag in Anspruch zu nehmen, um damit jungen Menschen eine Chance für ihre Zukunft zu geben und nicht kurzsichtig durch Streichung von Ausbildungsstellen das Fachkräfteproblem in der Zukunft zu verschärfen. Ich bin mir sicher, dass diese gemeinsame Anstrengung sich lohnt.”
Neben der Entlastung des städtischen Haushalts um voraussichtlich rund 5 Mio. pro Jahr durch eine erhöhte Beteiligung des Bundes an den sogenannten Kosten der Unterkunft für SGB II Haushalte ist die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes und der weiterhin vereinfachte Zugang zum SGB II wichtig. “Kurzarbeit verhindert Arbeitslosigkeit und ist damit beste Armutsprävention. Zugleich schafft der vereinfachte Zugang zum SGB II Hürden ab, damit Betroffene möglichst schnell Unterstützung erhalten und zumindest grundsätzlich abgesichert sind”, so Sozialdezernentin Monika Müller.
Die Krise hinterlässt Spuren, aber auch Einsichten, so die beiden Dezernentinnen. Im Gesundheitsbereich sei überdeutlich geworden, dass Gewinnerzielung und bestmögliche, präventive Medizin nicht so zusammen passen, wie es immer wieder propagiert wurde.
Monika Müller, Klinikumsdezernentin führt dazu aus: “Die angekündigte deutliche Stärkung des Öffentlichen Gesundheitswesens und das 3-Milliarden-Zukunftsprogramm für Krankenhäuser zeigen, dass der politische Betrieb in Berlin aus der Corona-Pandemie gelernt hat und einen Kurswechsel angeht, um unsere Versorgung für die Zukunft fit zu machen. Ich erhoffe mir für unser Klinikum dadurch einen Schub in Richtung Digitalisierung und erwarte natürlich auch, dass das Thema Vergütung des Personals in Medizin und Pflege aufgegriffen wird.”
Für den Bildungsbereich ist besonders die Herausforderung, Präsenzunterricht in der Schule und E-Learning zu Hause miteinander zu verbinden, deutlich geworden. “Auch wenn in den letzten Wochen die Schulen und der Schulträger enorme Anstrengungen unternommen haben die Distanz zwischen Lehrerinnen und Lehrern auf unterschiedlichsten Wegen analog oder digital zu überwinden, hat die Krise auch gezeigt, dass die Anstrengungen weiter verstärkt werden müssen. Dabei kann die geplante Förderung des Bundes von Administratoren an Schulen sowie die Weiterbildung der Lehrkräfte enorm helfen”, so Stadträtin Iris Bothe.
Foto: oh/AhmadArdity
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