Das Kunstwerk „Unser Leben“ erstrahlt in neuen Farben.

„Unser Leben“ voller Transparenz und Integration

Das Kunstwerk „Unser Leben“ erstrahlt in neuen Farben. Es ist seit kurzem wieder in der Hubertusstraße zu sehen. Der Hamburger Künstler Rupprecht Matthies hat mit Unterstützung der Geschäftsbereiche Grün und Kultur der Stadt Wolfsburg sein Wortkunstwerk wieder zusammengefügt. Vorausgegangen war eine fünfwöchige intensive Arbeitszeit in der Bürgerwerkstatt am Schloss Wolfsburg, welche ihm als Atelier auf Zeit diente. Studierende der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Braunschweig unterstützten ihn beim Schleifen, Spachteln und Sprühen. Sie sammelten zum Teil neue Erkenntnisse für ihre eigene künstlerische Entwicklung. Man hat nur ein Leben und der Titel „Unser Leben“ benennt den Zusammenhang der Begriffe in diesem Kunstwerk. Das eigene Leben sollte Cool und Easy sein und voller Transparenz und Integration. Über Allem soll die Sonne scheinen und es geht oft in verschiedene Richtungen – der Doppelpfeil – man selber steht mitten drin. Für Rupprecht Matthies steht dieses Mobile in der Kreuzheide als Aufforderung an alle Menschen ihr Leben selbst wertig zu gestalten.

Der Künstler hat Wolfsburg mehrmals besucht und immer wieder dieses Mobile angeschaut. Für ihn war und ist es eine besonders wichtige und große künstlerische Arbeit. „Ich habe mich daher riesig gefreut und es war eine großartige Überraschung als das Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS) auf mich zugekommen ist mit der Bitte um Reparatur. Für mich ist es ein Zeichen, dass die Kunst gut ankommt und wirkt. Kunst zeigt Menschen wo sie zu Hause sind, wo ihre Heimat sich befindet und wo sie sich verankern. Ich bin beglückt und dankbar dies Mobile erneuern zu dürfen. Möge es weiter lange und hoch Leben, dreimal Hoch, Hoch und Hoch in der Kreuzheide“, erklärte Matthies.

Die Städtische Galerie nutzte die Gelegenheit und stattete mit den Gästen ihres Kunstgesprächs in der Mittagspause dem Künstler Anfang August einen Atelierbesuch ab und gewannen so einen tieferen Einblick in seine Arbeit. Er erzählt, dass auch Passant*innen den Kopf in die Werkstatt steckten und vor allem bei den Arbeiten im Freien viele Menschen kurz anhielten. Besucht wurde er auch von Daniela Guntner, die ihn als damalige Leiterin des Kulturbüros vor 23 Jahren zum Projekt Werk-Stadt-Schloss nach Wolfsburg holte. Ebenfalls vorbei schaute Olde Dibbern, der sich damals und auch jetzt, neben Jens Melsa und den anderen Mitgliedern des Ortsrates Nordstadt, sehr für den Erhalt des Kunstwerkes in der Hubertusstraße eingesetzt hatte. Stadtbaurat und Kulturdezernent Kai-Uwe Hirschheide resümiert erfreut: „Nicht nur das Wortkunstwerk selbst steht für offene Kommunikation und gegenseitiges Verständnis, diese Faktoren haben sich auch im Arbeitsprozess und seiner Wahrnehmung im Schlossumfeld gezeigt.“ 

 

Foto: Stadt Wolfsburg 

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