Die argentinische Künstlerin Maria Celina Gonzalez Sueyro in ihrer Installation „The Spider and the Fly“

Wolfsburg feiert in diesem Jahr sein 80-jähriges Stadtjubiläum und blickt damit auf eine vergleichsweise kurze, dennoch bewegte und rasante Geschichte zurück. Die Stadt, die 1938 in Zeiten der NS-Diktatur gegründet wurde, zeichnet sich heute durch eine breite, bunte und aktive Bürgerschaft aus, die im täglichen Zusammenleben vieler unterschiedlicher Menschen aus verschiedenen Kulturen diese Stadt mit Leben erfüllt. Die Ausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern aus Lateinamerika unterstreicht die außerordentliche Bedeutung kultureller Vielfalt für eine fröhliche und solidarische Gemeinschaft und belegt, dass Offenheit, Neugierde und Inspiration, insbesondere in Zeiten des Auf- und Umbruchs, unverzichtbar für uns Menschen und die Gesellschaft sind.

Passend dazu ist der Rundgang durch die aktuelle Ausstellung „PERSPECTIVAS LATINAS #18“ mit Werken von Künstlern aus Lateinamerika. Hier stellt die aus Argentinien stammende Künstlerin, Maria Celina Gonzalez Sueyro, gemeinsam mit dem Kurator der Ausstellung, Marcus Körber, die Rauminstallation „The Spider and the Fly“ dem Publikum am Dienstag, 23. Oktober um 18 Uhr, in der Städtischen Galerie Wolfsburg vor.

Im Anschluss laden die Veranstalter zu einem Snack mit Getränken ein und freuen sich auf den gemeinsamen Austausch mit anregenden Gesprächen.

Maria Celina Gonzalez Sueyro, die 1976 in Mar del Plata/Argentinien geboren ist, studierte zunächst in Buenos Aires, danach an der Universität der Künste Berlin. Nach Berlin kam sie 2001 mit einem DAAD-Stipendium und pendelt nun zwischen Deutschland und Argentinien, wo sie Ausstellungsprojekte mit Lehrtätigkeiten verbindet.

In der raumbezogenen Installation „The Spider and the Fly“ vernetzt die Künstlerin metaphorische Ebenen miteinander. Das Meer als poetisches Zitat und Brücke eröffnet den Dialog und als Bindeglied zwischen den Arbeiten schafft es eine Bedeutungsebene mit Raum für Fragen, Beziehungen und Verknüpfungen. In den Arbeiten von Maria Celina Gonzalez Sueyro spielen außerdem der Moment, die Zeit und der Arbeitsprozess eine sichtbare Rolle. Durch die Technik der Cyanotypie schreiben sich das Licht und der Moment in ihr Werk ein.

 

Foto: oh/Janina Snatzke

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Folge CityLife!

Rad Spezi

Stellenangebot

Automobiles