Die neuen Ausstellungen und Veranstaltungen im Januar 2020 sind nun online.

Weihnachtsstimmung in den 1960er Jahren: Wilhelm Marschner fotografiert die verschneite Porschestraße.

Stadtmuseum Schloss Wolfsburg im M2K, Schloßstraße 8/Remisen, Tel.: 05361–28 1040, Mail: stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de, Internet: www.wolfsburg.de/stadtmuseum, Öffnungszeiten: Di-Fr: 10.00-17.00 Uhr, Sa: 13.00-18.00 Uhr, So: 11.00-18.00 Uhr, EINTRITT FREI!

SONDERAUSSTELLUNG
► Bis Sonntag, 19. April 2020
„Diaschau. Wilhelm Marschners Wolfsburg-Fotos“
Wolfsburgs stürmischer Stadtaufbau in Farbe: Rummel am Kulturzentrum und Ruderboote auf dem Schillerteich, Neubauten überall und nächtliche Neonwerbung in der Porschestraße. Wilhelm Marschner (1907-1984) hat als engagierter Hobbyfotograf mit sicherem Blick und großem Können die Stadt und ihre Menschen im Farbbild festgehalten. Freier Eintritt.
BEGLEITPROGRAMM
Sonntag, 12. Januar, 15.00 Uhr
Endlich Farbe im Leben – Wolfsburger Alltag in den 1960er Jahren
Themenführung durch die stadtgeschichtliche Dauerausstellung und die Ausstellung „Diaschau“ mit Dr. Bettina Greffrath.
Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Schloss Fallersleben, Schlossplatz 6, 38442 Wolfsburg, Tel.: 05362 – 52 623, Email:Hoffmann-Museum@stadt.wolfsburg.de, Internet:www.wolfsburg.de/hoffmann-museum, Öffnungszeiten: Di-Fr: 10.00-17.00 Uhr, Sa: 13.00-17.00 Uhr, So: 11.00-17.00 Uhr, EINTRITT FREI!
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Caféstühle im VW-Bad.

 
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Potsdamer Platz, Berlin, Deutschland,1989.

SONDERAUSSTELLUNG
► Bis Sonntag, 1. März 2020
CONFRONTIER. Mauern 1989 – 2019. Fotografien von Kai Wiedenhöfer
Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum erinnert mit seiner aktuellen Sonderausstellung einerseits an den Mauerfall vor 30 Jahren und richtet andererseits den Blick bis in die Gegenwart: „Die Mauer muss weg!“, das forderten die demonstrierenden DDR-Bürger im Herbst ’89. Heute, 30 Jahre später, sichern rund 65 Staaten ihre Grenzen mittels Sperrwälle. Die Hälfte dieser Absperrungen entstand im noch jungen 21. Jahrhundert. Diese Entwicklung dokumentiert die Ausstellung mit großformatigen Fotografien Kai Wiedenhöfers im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K.
Der Fall der Berliner Mauer wurde das prägendste politische Ereignis für den Fotografen, das er als Zeitzeuge erlebte. Mit seiner Kamera hält er seither weltweit Grenzanlagen fest, ob an der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea, zwischen den USA und Mexiko oder an den europäischen Außengrenzen wie im spanischen Ceuta und Melilla an der nordafrikanischen Küste. Der für seine Arbeiten vielfach, unter anderem mit dem World Press Photo Award, ausgezeichnete Kai Wiedenhöfer möchte mit diesem Motiv zeigen, dass diese Barrieren keine Lösung für die politischen und wirtschaftlichen Probleme von heute bieten: „Hinter Grenzmauern gedeihen Feindbilder und Klischees ohne Bezug zur Realität. Wenn jede Kommunikation abbricht, wird die Lösung von Konflikten unmöglich. Ich möchte den Konflikt aufzeigen, der Grenzen innewohnt.“ So erklärt sich auch der Titel „CONFRONTIER“ als Mischung aus den Wörtern confrontation/Konfrontation und frontier/Grenze.
Die Berliner Mauer war das Symbol des Kalten Krieges, der Trennung Deutschlands, Europas und der Welt in die ideologischen Machtblöcke Ost und West. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 jubelten und feierten Tausende von „hüben und drüben“ und gingen als „Mauerspechte“ daran, die betonierte Grenze zu schleifen. Dieses Ereignis, die Friedliche Revolution in der DDR sowie die Politik von „Glasnost“ und „Perestroika“ in der Sowjetunion bildeten die Voraussetzungen für die Erfüllung des Traums Hoffmanns von Fallersleben von „Einigkeit und Recht und Freiheit“ für uns Deutsche und gingen einher mit der Vertiefung der europäischen Einigung, die heute ein (fast) grenzenloses Reisen innerhalb Europas ermöglicht. Freier Eintritt.
 
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Geza Gal spielt Mauersongs auf dem E-Piano und auf der Trompte, Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K.

VERANSTALTUNGEN
Donnerstag,16. Janaur, 19.00 Uhr
► Lesung und Gespräch mit Ines Geipel, Autorin u. a. des Buches „Generation Mauerkinder“
Freier Eintritt
Sonntag, 26. Januar 15.00 Uhr
►Berlin, Berlin, dein Herz kennt keine Mauern: Über Mauersongs, den Berliner Mauerfall und die Grenzpolitik weltweit
Ein musikalischer Ausstellungsrundgang mit dem Musiker Geza Gal und Kuratorin Nicole Trnka
Songs wie „Berlin, Berlin, dein Herz kennt keine Mauern“, „Als ich fortging“, „Another Brick in the Wall“, „Auf der Mauer, auf der Lauer“ oder „Freiheit“ gaben den historischen Ereignissen im Herbst ’89 ihren Sound. Die Mauer fiel nicht wegen dieser Lieder, aber sie spiegelten die Atmophäre des historischen Augenblicks. Sie wurden selten bewusst als politische Texte geschrieben. Meist deutete das Publikum einzelne Textpassagen auf die damals aktuelle Situation um, sodass z. B. Lieder über vergangene Lieben nun einen politischen Kontext erhielten.
Diese Mauersongs prägen auch den Sound dieser Veranstaltung, wenn auf die aktuellen Grenzmauern weltweit geschaut und deren „Baugeschichten“ näher erläutert werden. Freier Eintritt.
Foto 1:oh/Wilhelm Marschner
Foto 2:oh/Wilhem Marschner
Foto 3: oh/Kai Wiedenhöfer
Foto 4: oh/Peter Riewaldt

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