Sonderausstellung

Ölgemälde von Franz Hoffmann-Fallersleben vom 15.8.1887.

Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K bietet am Sonntag, 18. Oktober um 15 Uhr das letzte Mal eine Führung mit Kuratorin Dr. Gabriele Henkel durch die Sonderausstellung “Hoffmann & Hoffmann”

Der Vater und der Sohn” an. Corona-bedingt im kleinen Kreis mit maximal fünf Besucher*innen und unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften. Der Eintritt ist frei. Es wird vorab um Anmeldung für die Führung gebeten unter Telefon 05362/52623 oder per Mail (hoffmann-museum@stadt.wolfsburg.de).
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Dichter, Germanist und singender Freiheitskämpfer, gründet erst spät eine Familie. Franz ist das einzige Kind von Hoffmann und seiner Frau Ida. Nach ihrem frühen Tod erzieht der Vater allein seinen Sohn. In den Fokus genommen wird das Vater-Sohn-Verhältnis anhand von Fotos und persönlichen Dokumenten, die zugleich Einblicke in den damaligen Familienalltag geben. Die Künstlerkarriere von Franz erlebt der alte Hoffmann nicht mehr, er stirbt 1874. Franz Hoffmann-Fallersleben wird ein anerkannter und erfolgreicher Vertreter der Wirklichkeitsmalerei, in der sich die deutsche Landschaftsmalerei vom Naturalismus zum Impressionismus entwickelt hat. Die Eindrücke seiner Heimat, der Weserlandschaft, prägen ihn und sein künstlerisches Schaffen lebenslang. Seine Bilder werden mit Erfolg in Ausstellungen in Berlin, München, Dresden, Düsseldorf oder Hamburg ausgestellt. Die Öffentlichkeit sah in ihm den Maler deutscher Landschaft und Geschichte, der das Werk seines Vaters statt mit der Dichterfeder mit dem Malerpinsel fortführte. Eine Auswahl seiner Gemälde ist in der Sonderausstellung zu betrachten.
 
Foto: oh/Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K/Meike Netzbandt
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