Eine neue Mieterschutzverordnung mit der sogenannten Mietpreisbremse hat das Land Niedersachsen jetzt beschlossen.

Ein wichtiger Baustein neben der laufenden Wohnbauoffensive.

Eine neue Mieterschutzverordnung mit der sogenannten Mietpreisbremse hat das Land Niedersachsen jetzt beschlossen. Sie soll zum Jahresbeginn 2021 in Kraft treten. “Wir als Stadt haben uns erfolgreich für den Erhalt der Mietpreisbremse eingesetzt und sind damit beim Land und beim Städtetag auf offene Ohren gestoßen. Dafür möchte ich mich bedanken”, bekräftigte Oberbürgermeister Klaus Mohrs die guten Nachrichten. “Neben dem Wohnungsneubau und den eher geringen Mieten der großen Wohnungsgesellschaften in Wolfsburg ist die verabschiedete Verordnung ein weiterer Baustein, um Mieten bei uns bezahlbar zu halten”, unterstreicht das Stadtoberhaupt.

Das Landeskabinett hatte die Neufassung der sogenannten Mietpreisbremse beschlossen, um weiter steigenden Mietpreisen insbesondere dort zu begegnen, wo es nach wie vor angespannte Wohnungsmärkte gibt. Damit auf dem privaten Wolfsburger Wohnungsmarkt auch weiterhin keine unverhältnismäßig hohen Preise aufgerufen werden können, soll nicht nur die Wohnbauoffensive fortgeführt werden, sondern hatte sich die Stadt auch für den Fortbestand der Mietpreisbremse in Wolfsburg eingesetzt.

Die Preise auf dem Wolfsburger Wohnungsmarkt hält das Neubauprogramm stabil, vor allem wegen des großen Engagements der Wohnungsgesellschaften Neuland und Volkswagen Immobilien (VWI). Zusammen mit der Allertal Genossenschaft bestimmen sie rund 60 Prozent des Wolfsburger Mietmarktes, auf dem man im Bestand durchschnittlich 6,10 Euro pro Quadratmeter und bei Neuvermietung durchschnittlich 6,80 Euro pro Quadratmeter Miete zahlt (Stand: 2018).
“Bei einem entspannten Wohnungsmarkt sind wir in Wolfsburg wie in den meisten Städten jedoch noch nicht angelangt. Tausende suchen nach wie vor den für sie passenden Wohnraum. Es ist weiterhin eines der Themen, auf die ich am häufigsten angesprochen werde. Wir müssen fortwährend daran arbeiten, um unsere Stadt als lebenswerten Wohnort, aber auch als Wirtschaftsstandort weiter zu stärken”, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs.
Weiterhin stehen je 6.000 Suchende auf den Wartelisten für Grundstücke bei der Stadt sowie für Mietwohnungen bei der Neuland, Volkswagen Immobilien und Allertal.

Foto: oh/jarmoluk

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