Ein 27 Jahre alter Motorradfahrer aus Gifhorn wurde mit seiner PS-starken Yamaha R1 bei gezielten Geschwindigkeitskontrollen im Wolfsburger Stadtgebiet am Donnerstag mit der autobahnähnlichen Geschwindigkeit von 158 Stundenkilometern statt der erlaubten 70 km/h auf der Bundesstraße 188 zwischen Vorsfelde und Wolfsburg gemessen. Nun muss sich der Gifhorner auf mindestens 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte in der Flensburger Verkehrsdatei und drei Monate Fahrverbot einstellen. Da bei einer derartigen

Überschreitung die Straßenverkehrsbehörde bewusst vorsätzliches Handeln des Fahrers annehmen kann, besteht die Möglichkeit, das Bußgeld in diesem Fall für den 27-Jährigen zu verdoppeln.

Am zweiten Kontrolltag der bundesweiten Tempokontrollen im Rahmen des europaweiten Polizei-Netzwerkes Tispol fuhren insgesamt 92 Fahrer schneller als erlaubt, drei von ihnen erhalten Fahrverbote. Zwischen 14 Uhr und 22 Uhr wurden wieder an neun Standorten im Wolfsburger Stadtgebiet: Unter anderem an der Frankfurter Straße, im Tunnel an der Heßlinger Straße  und in Fallersleben an der Straße Am Kerksiek, auch auf der Kreisstraße 2 zwischen Neuhaus und Danndorf.

Ziel der Tempo-Kontrollaktion ist die Unfallprävention. Die Analyse der Unfallzahlen 2017 zeigt, dass die Zahl der Unfälle im Stadtgebiet zwar um rund acht Prozentpunkte auf 3200 gesunken ist, jedoch erhöhte sich die  Anzahl der schwerwiegenden Zusammenstöße mit Toten und Schwerverletzten um 47 Prozent. Geschwindigkeitsverstöße zählen nach wie vor zu den Hauptunfallursachen, insbesondere bei den Unfällen mit schweren Folgen.

Foto: oh

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