Die NaturErkundungsSTation (NEST) Wolfsburg, stellt ihren Jahresbericht 2020 und geplante Unternehmungen für das Jahr 2021 vor.

Umweltschutz und Nachhaltige Entwicklung bleiben wichtige Themen in der Bildung.

Die NaturErkundungsSTation (NEST) Wolfsburg, eine von 28 regionalen Umweltbildungszentren in Niedersachsen, stellt ihren Jahresbericht 2020 und geplante Unternehmungen für das Jahr 2021 vor.
Die Corona-Krise und damit verbundene vorübergehende Schulschließungen und Verbote, außerschulische Lernorte zu besuchen, haben sich 2020 auch auf die NaturErkundungsSTation ausgewirkt. Denn ihre Kund*innen sind Schüler*innen vom ersten bis zum dreizehnten Jahrgang, die sie mit über 40 Angeboten bedienen. Dennoch gelang es mit entsprechenden Hygieneplänen und Konzepten, mit 2.610 Besucher*innen gut die Hälfte der Besuchszahlen aufrechtzuerhalten. 107 Schulklassen nahmen die Angebote wahr, davon sogar 15 Schulklassen aus benachbarten Landkreisen.
 
Besonders häufig wurden die Themen “Mülldiplom” und “Vom Holz zum Papier” von den Grundschulen gewählt, während die Jahrgänge 5 und 6 neben “Tiere im Winter”, wie auch im Vorjahr wieder das “Teamtraining” buchten. Die älteren Jahrgänge 7 bis 9 banden “Schokolade – zart oder bitter” und “Stadterkundungen” in ihren Unterricht ein und die Oberstufen buchten abiturvorbereitende Angebote wie “Ökosystem Wald” oder auch vom “Acker zum Tank”.
Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration dazu: “Durch die Bildung der kommenden Generationen in den Aspekten Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit wird die Bildungslandschaft in Wolfsburg unterstützt und bereichert.”
“Natürlich hoffen wir, dass uns die Schulen 2021 bald wieder im vollen Umfang besuchen können”, so Birgit Dybowski, Leiterin im NEST. “Denn die Themen Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung verschwinden durch Corona ja nicht. Sie bleiben extrem wichtig, auch für unsere Stadt.”
 
Das NEST nutzte die Zeit, in der keine Schulbesuche stattfanden, um in seinen Konzepten die 17 Nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 (SDG – Sustainable Development Goals) sichtbar herauszuarbeiten. Auch wurden Fördermittel, zum Beispiel für eine “Teich-Lernbox” akquiriert, die bald von Schulklassen ausgeliehen werden kann, falls außerschulische Lernorte weiterhin nicht aufgesucht werden können. Mit noch stärker nach draußen verlagerten Methoden wird der Unterricht entsprechend angepasst werden, so dass die Exkursionen ins NEST wieder stattfinden können, wenn sich die Infektionslage entspannt.

Foto: oh/geralt

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