Zum Internationalen Frauentag hat das Gleichstellungsreferat der Stadt Wolfsburg in Kooperation mit dem ein tolles Programm vorbereitet.

8. März steht unter dem Motto „Frauen stärken für die Zukunft“.

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2021 hat das Gleichstellungsreferat der Stadt Wolfsburg in Kooperation mit dem 8. März-Bündnis ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Aufgrund der bestehenden Corona-Regelungen können nun zwar nicht alle Angebote wie erhofft gemeinsam vor Ort stattfinden, doch da die Kooperationspartner*innen das Programm kurzerhand überarbeitet haben, wird der Internationale Frauentag nicht ausfallen, sondern kann vorrangig digital stattfinden.
Den Auftakt macht am Sonntag, 7. März der Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen mit einem besonderen Gottesdienst mit dem Titel “Aufrecht gehen!”. Der Gottesdienst findet um 15 Uhr unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Regelungen in der Kreuzkirche statt. Für die Teilnahme vor Ort ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Wer möchte, kann den Gottesdienst aber auch einfach online per Livestream miterleben.
 
Beginnend am Montag, 8. März, zeigt das Gleichstellungsreferat online eine Woche lang täglich ein neues Videoportrait von Frauen aus Wolfsburg. Die Interviews stellen ganz verschiedene Persönlichkeiten vor. Dadurch sollen insbesondere junge Frauen ermutigt, motiviert und für die Zukunft gestärkt werden. “Mit diesen Interviews wollen wir Impulse setzen, Diskussionen anstoßen und vor allem verdeutlichen, dass Frauen auf vielfältige Weise einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten”, erklärt Antje Biniek, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg.
Die in Kooperation mit dem Hallenbad – Kultur am Schachtweg geplante Lesung “Sprache und Sein” mit Kübra Gümüsay wird ebenfalls digital stattfinden. Die Autorin setzt sich seit langem für Gleichberechtigung und Diskurse auf Augenhöhe ein. In ihrem ersten Buch geht Sie der Frage nach, wie Sprache unser Denken prägt und unsere Politik mitbestimmt. Sie zeigt, wie Menschen als Individuen unsichtbar werden, wenn sie immer als Teil einer Gruppe gesehen werden und sich nur als solche äußern dürfen. Die Online-Lesung wird am Donnerstag, 11. März ab 18 Uhr zu sehen sein.
 
“Being likeable” lautet der Titel des Live-Podcasts zum Internationalen Frauentag, der am Montag, 15. März von 18 bis 20 Uhr von der städtischen Jugendförderung gesendet wird. Die Macher*innen wollen über Mädchen und Frauen in Medien quatschen – egal, ob in Social Media, in Filmen und Serien oder auch beim Gaming. Via Twitch können sich Interessierte zuschalten und ihre Fragen stellen, ihre Meinung teilen oder einfach nur zuhören. Mit dabei sind drei junge in der Jugendförderung tätige Sozialarbeiter*innen sowie die Gleichstellungsbeauftragte Antje Biniek.
Am Mittwoch, 17. März, findet in Kooperation mit dem Stadtjugendring Wolfsburg der Online-Vortrag “Frauenbild(er) im Rechtsextremismus” statt. Der Vortrag betrachtet sowohl die ideologischen Hintergründe als auch die verschiedenen Erscheinungsformen von Frauen in der extremen Rechten und versucht, diese in aktuelle Diskurse einzubetten. Zudem wird Antifeminismus als ideologisches Moment der extremen Rechten näher betrachtet. Die Anmeldung ist ab sofort online möglich.
 
Zu guter Letzt werden zwei ursprünglich für März geplante Angebote verschoben, die später im Jahr als Präsenzveranstaltungen stattfinden sollen: Am 10. Juni um 20 Uhr soll der “FemSlam” im Biergarten des Hallenbads eine besondere Version des klassischen PoetrySlams bieten. Das Event findet als Kooperation des Gleichstellungsreferats mit dem Hallenbad – Kultur am Schachtweg und Pop(p)in’ Poetry statt. Bereits gekaufte Tickets behalten bis dahin ihre Gültigkeit. Das vom Frauenzentrum “Frauen-Zimmer” organisierte Frauen-Frühstück “Hommage an Marlene Dietrich” mit musikalischer Lesung soll voraussichtlich im Oktober stattfinden.
Alle weiteren Informationen zu den Veranstaltungen und zur Anmeldung sowie die Links zu den digitalen Angeboten finden sich ab sofort unter wolfsburg.de/gleichstellung.
Foto: oh/geralt

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