Die Strecke wird eröffnet und abgefahren – OB lädt zum kostenlosen Radler-Frühstück


Die intensiven Arbeiten an der Ost-West-Radachse im Herzen Wolfsburgs kommen zum Ende, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Nach der Eröffnung der ersten Fahrradstraße in der Stresemannstraße ist nun auch der weitere Verlauf der Strecke für die Radfahrer bald fertiggestellt. Zwischen Saarstraße und Schillerteich ist es Radlern nun möglich, komfortabel, zügig und sicher durch Wolfsburg zu fahren. Die offizielle Eröffnung der Ost-West-Radachse findet am Sonnabend, 8. September, um 9:00 Uhr statt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide befahren die Strecke und laden zu einem kostenlosen Radler-Frühstück ein.

Zwei Neuheiten kennzeichnen die Ost-West-Radachse: die weitläufige Markierung von Schutzstreifen für Radfahrer entlang der Goethestraße und Pestalozziallee sowie die erste Fahrradstraße Wolfsburgs in der Stresemannstraße. Die Markierung der Schutzstreifen im Rahmen der Ost-West-Radachse auf der Goethestraße und Pestalozziallee erfolgt gemäß den Planungen. Diese wurden gemeinsam mit Bürgern, Fahrradverbänden und der Verwaltung im Rahmen des Beteiligungsverfahrens „BürgermitWirkung“ entwickelt und diskutiert.

Nicht Teil der ursprünglichen Planungen waren bislang Überlegungen zur Roteinfärbung zum besseren Verständnis der Verkehrsführung sowie zur Verbesserung der Sicherheit insbesondere der Radfahrer. Hier wird auch auf vielfachen Wunsch der besonderen und neuen Situation in Wolfsburg Rechnung getragen und nachgebessert.

Die Situation entlang der Ost-West-Radachse ist neu und für viele sicher noch ungewohnt. Erstmals in Wolfsburg sind hier auf großer Strecke die Benutzungspflicht der Radwege aufgehoben und Schutzstreifen markiert worden. Dieses erfordert eine Gewöhnungszeit für alle Verkehrsteilnehmer, aber auch eine erhöhte Achtsamkeit und Rücksichtnahme.

Der Schutzstreifen stellt ein zusätzliches Angebot für Radfahrer dar. Wer sich weiterhin auf den Radwegen beziehungsweise Gehwegen mit Radfahrerfreigabe im Seitenraum sicherer fühlt, kann diese Anlagen benutzen. Die Fachleute sind zuversichtlich, dass das für Wolfsburg neue Konzept, das in anderen Städten regelmäßig angewandt wird, auch hier Akzeptanz finden wird.

Schutzstreifen sind ein ergänzendes Angebot für Radfahrer in der Goethestraße und Pestalozziallee. Sie sind Teil der Fahrbahn, aber durch eine unterbrochene, schmale Leitlinie markiert. Radfahrer dürfen sie benutzen. In regelmäßigen Abständen wird dies durch Fahrradpiktogramme verdeutlicht. In Ausnahmefällen – zum Beispiel Ausweichen bei Gegenverkehr – darf der Kraftfahrzeugverkehr ihn kurz überfahren, jedoch nicht darauf parken.

Bisher gibt es bereits zwei Fahrradstraßen in Wolfsburg. Nach der Stresemannstraße wurde vor kurzem auch auf dem Parkplatz West des Volkswagenwerkes eine Fahrradstraße ausgewiesen und beschildert. Das bedeutet die Fahrbahn wird vorrangig dem Radverkehr zur Verfügung gestellt.

Weil die Stresemannstraße weiterhin für Anlieger mit dem Auto befahrbar bleiben muss, ist sie mit dem Zusatzzeichen „Kfz frei“ ausgeschildert. Für alle Verkehrsteilnehmer gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern, wobei die Radfahrer das Tempo vorgeben. Auch dürfen diese in Fahrradstraßen nebeneinander fahren. Autofahrer müssen hier auf die Radfahrer besondere Rücksicht nehmen.

Zur Erläuterung der Neuerungen der Ost-West-Radachse erscheint ein Flyer. Außerdem kann man über Schutzstreifen und Fahrradstraßen auf www.wolfsburg.de/radfahren unter „Radwege und Wegweisungen“ nachlesen.

Skizze: Stadt Wolfsburg – Text: CityLife Medien GmbH

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