Weihnachtsmärchen mit Gebärdendolmetscherinnen am Samstag, 4. Dezember 2021 um 14.30 Uhr und 17.30 Uhr in Wolfsburg.

Weihnachtsmärchen mit Gebärdendolmetscherinnen am Samstag, 4. Dezember 2021 um 14.30 Uhr und 17.30 Uhr

Das Scharoun Theater Wolfsburg präsentiert in diesem Jahr sein im wahrsten Sinne zauberhaftes Weihnachtsmärchen „Otfried Preußler: Die kleine Hexe“ ab 4 Jahren mit zwei ganz besonderen Vorstellungen für Menschen mit gehörlichen Einschränkungen. Denn schlecht oder kaum hört, dem entgeht bei Theateraufführungen einiges, denn Stimme und Ausdruck machen die Figuren auf der Bühne erst wirklich lebendig. Gebärdensprache ist eine visuell wahrnehmbare Sprache, die sich über die Hände und den ganzen Körper ausdrückt. Emotionen werden über die Mimik und die Größe der Gebärden vermittelt. „Bislang waren gehörlose Menschen in unseren Theatervorstellungen immer ausgeschlossen, weil sie das wesentliche Element – das gesprochene Wort – nicht erreicht. Die beiden Märchenvorstellungen mit Gebärdendolmetscherinnen stellen für uns einen erheblichen Mehrwert da.“, resümiert Intendant Dirk Lattemann. Deshalb hat das Scharoun Theater eigens zwei Gebärdendolmetscherinnen engagiert, die die Vorstellungen am Samstag, 04. Dezember um 14.30 Uhr und 17.30 Uhr begleiten werden.

Die kleine Hexe lebt zusammen mit ihrem sprechenden Raben Abraxas in einem kleinen Haus in einem Wald. Die meiste Zeit verbringt die freundliche und ehrgeizige Junghexe damit, Hexensprüche zu lernen, denn sie beherrscht noch längst nicht alle Hexereien. Für eine richtige Hexe gibt es nichts Schöneres, als in der Walpurgisnacht gemeinsam mit den anderen Hexen auf dem Blocksberg zu tanzen. Doch die kleine Hexe muss noch mindestens 223 Jahre warten, bis sie mitmachen darf, schließlich ist sie mit ihren 127 Jahren noch recht jung. Erbost über diese Ungerechtigkeit schwingt sie sich auf ihren Besen und saust zum Blocksberg, um sich einfach unter die älteren Hexen zu mischen, obwohl das streng verboten ist und Abraxas ihr davon abrät, denn er ist so viel vernünftiger als die kleine Hexe. Als die Oberhexe Muhme Rumpumpel und die anderen Hexen sie erwischen, muss sie zur Strafe ihren Besen abgeben und zu Fuß nach Hause gehen. Doch wenn sie bis zum nächsten Jahr beweisen kann, dass sie eine „gute“ Hexe geworden ist, darf sie mittanzen. Das ganze Jahr über wird sie beobachtet werden und all ihre Hexereien werden dokumentiert werden. Die kleine Hexe ist dankbar für diese Chance.

Nichts leichter als das, denkt sich ihr bester Freund, der kluge Rabe Abraxas, der auch gerne mal Fehler kritisiert, die die kleine Hexe macht. Mit seiner Hilfe hängt sich die kleine Hexe richtig rein, lernt alle Zaubersprüche auswendig und will nur noch Gutes hexen. Sie besorgt sich einen neuen Besen, der zunächst sehr bockig erscheint, aber mit der Zeit schafft es die kleine Hexe, sich oben zu halten. Und schon gehen die Abenteuer los: im Wald trifft sie auf drei alte Holzsammlerinnen, die keine Zweige zum Heizen finden, weil der Wind nicht durch die Bäume fegt. Kurzerhand hext die kleine Hexe einen kräftigen Wind, und während die Holzsammlerinnen zufrieden sind, will der heraneilende Revierförster ihnen das Holz wieder abnehmen. Doch auch da kennt die kleine Hexe einen passenden Zauberspruch und – schwupsdiwups – ist der Förster der freundlichste Mann der Welt, der die kleine Hexe auf einem Wägelchen sogar nach Hause zieht.
Weitere Begegnungen mit Menschen in Notsituationen folgen, darunter ein schüchternes Mädchen auf dem Wochenmarkt, dass seine selbstgebastelten Papierblumen nicht loswird, zwei liebe Kinder, die sich im Wald verlaufen haben, ein an Erkältung leidenden Maronimann, der überdies auch noch beklaut wird oder Kinder, die einen Schneemann bauen wollen, der jedoch immer wieder von bösen Jungs zerstört wird – all diesen Personen hilft die kleine Hexe durch ihre Zaubersprüche ganz selbstverständlich aus ihrer misslichen Lage.

Dummerweise wird jede Tat von der bösen Wetterhexe Muhme Rumpumpel beobachtet und auch alle Warnungen vom Raben Abraxas lassen die kleine Hexe nicht von ihren Vorhaben, Gutes zu tun, abbringen. Und so fliegt die kleine Hexe eines abends mit gutem Gewissen zum Blocksberg, um einige Hexenkünste vorzuführen und natürlich all ihre guten Taten zu präsentieren. Doch da ist die Empörung der anderen Hexen groß. Wie die kleine Hexe aus diesem Schlamassel wieder rauskommt, zeigt das Scharoun Theater Wolfsburg ab dem 19. November in über 40 Vorstellungen mit vielen ohrwurmtauglichen Musiktiteln und jeder Menge Spaß für die kleinen und junggebliebenen Zuschauer:innen. Fast täglich bis zum 22.12.2021; alle Termine unter www.theater.wolfsburg.de

Es gilt die 2 G-Regel (geimpft oder genesen), ausgenommen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
Eintrittspreise für Groß und Klein: 7,- EUR in der Platzgruppe III bis VI und 9,- € in der Platzgruppe I und II
Karten erhalten Sie in der Theaterkasse, Porschestraße 41 D, 38440 Wolfsburg
Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr
Bestellungen per email: karten@theater.wolfsburg.de  oder Tel: 05361 26 73 38

Weihnachtsmärchen mit Gebärdendolmetscherinnen am Samstag, 4. Dezember 2021 um 14.30 Uhr und 17.30 Uhr in Wolfsburg.

Fotos: oh/Christian Mädler

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