phaenomenale 2020
Neben den über die gesamte Laufzeit des Festivals dauernden Ausstellungen lockt das erste Wochenende des  Digitalfestivals phaenomenale mit einer Reihe von Einzelveranstaltungen

Dabei werden das Schloss Wolfsburg und die Porschestraße zu phaenomenalen Hotspots. Das Schloss Wolfsburg ist eines der kulturellen Zentren Wolfsburgs – auch während der phaenomenale. Am Freitag um 17 Uhr lädt die Städtische Galerie Wolfsburg zu einem Besuch der Installation “Pulling out a silly Club”. Hierin vereinen die Künstler Torben Laib und Till Terschüren multimediales und prozesshaftes Arbeiten – Bildende Kunst und Darstellende Kunst – raumgreifend miteinander.
Um 20 Uhr startet im Gartensaal die Performance “Gud blessi Island” von Philipp Valenta. Die mit Katastrophenmetaphern gespickte und viral gegangene Rede des ehemaligen isländischen Premierministers Geir Haarde wird neu vertont und bei der Performance uraufgeführt, eine Veranstaltung des Vereins Junge Kunst e.V. in Kooperation mit der Städtischen Galerie Wolfsburg. Zeitgleich wird die Lichtinstallation HASH des Künstlers an der Nordseite von Schloss Wolfsburg zu sehen sein.
Zum Abschluss des Abends steht im Gewölbekeller um 21.00 Uhr das Konzert “vom Silizium Atom zum Mars” des “Akasha Project” auf dem Programm. In der elektronischen Klangperformance  erklingen, unterstützt durch Videoprojektionen, Frequenzfelder, die durch mathematische Berechnungen aus der Natur abgeleitet werden. Tickets können per Mail bestellt werden: sekretariat.kulturwerk@stadt.wolfsburg.de
Am Sonntag lädt der Kunstverein um 18 Uhr zu “Malerei im Übergang zur Blockchain” mit der Wolfsburger Künstlerin Bettina Hackbarth ein. Das Ausstellungsprojekt stellt den Übergang der Malerei in die digitale Welt als sicheren Speicherort dar. Der Blockchain ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, die mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind.

 

 

Ebenfalls im Kunstverein Wolfsburg hat um 18.30 Uhr das neue Format “Pecha Kucha” Premiere

 

Der Titel des ursprünglich aus Japan stammenden Formates bedeutet  übersetzt so viel wie “dauernd quatschend”.  Dabei ist Pecha Kucha im Grunde nichts weiter als ein mündlicher Vortrag vor einer wandprojizierten Bilderfolge. Hier können sich nicht nur Künstler beteiligen und 20 Arbeiten in je 20 Sekunden in einer spannenden Präsentation vorstellen. (Anmeldung unter kunstverein.wolfsburg.de)
Aber auch die Wolfsburger Innenstadt steht im Zeichen der phaenomenale. In der Fußgängerzone präsentieren sich die “Display Windows”, Schaufenster, die von Künstlern mit ihrer Sicht auf die Digitalisierung gestaltet werden. Am Donnerstag, dem Eröffnungstag, von 16-19 Uhr wird der Kunstverein CreArte e.V. in Kooperation mit der Italienischen Konsularagentur Wolfsburg ein digitales Graffiti-Event an der Bar Superleggera zeigen. Die dort geschaffenen Kunstwerke sind noch bis zum Ende der phaenomenale vor Ort ausgestellt.
Am Samstag ab 11 Uhr, gibt Tim Dahlhoff, Künstler und Architekturfotograf, vor dem Schaufenster des Modehauses Hempel in der City Galerie Interessierten Einblicke in die Technik  der Architekturfotografie.
Teilnehmer*innen von WERK-STADT-SCHLOSS präsentieren ebenfalls am Samstag zwischen 10 und 15 Uhr Performances und Aktionen im und vor dem Schaufenster der KulturInfo im Alvar-Aalto-Kulturhaus. WERK-STADT-SCHLOSS ist ein Projekt der Kreativwerkstätten im M2K mit Schüler*innen und Auszubildenden. Auf Grund des Lockdowns musste es im März abgebrochen werden und wurde nun im Rahmen der phaenomenale zu Ende geführt.
Kleine Filmemacher*innen und ihre großen Werke heißt es ab 10 Uhr im Delphin-Palast, Porschestraße 39. Denn dann sind alle im Rahmen des Trickfilm Festival 2020 bei Sprachbildungskoordination im Bildungshaus Wolfsburg eingereichten Beiträge im Kino zu sehen.
Im Rahmen der Reiz-Bar-Installation im Jugendzentrum Haltestelle, Porschestraße 2c, finden am Freitag um 16.30 Uhr und Samstag um 14 Uhr Kreativworkshops zum Thema Sprache und Medien statt. (Anmeldung unter workshop@ichbinreizbar)
Der Vortrag “Nachhaltig Beleuchten – Mehr Sterne durch weniger Lichtverschmutzung” mit Dr. Andreas Hänel am Samstag um 19 Uhr im Planetarium (Tickets:  www.planetarium-wolfsburg.de) rundet das Programm des ersten Veranstaltungswochenendes ab.
Alle Infos zum Festival unter www.phaenomenale.com
 
Foto: oh/Studio NEA
Tags:

Ähnliche Artikel

Keine Ähnliche Artikel

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Folge CityLife!

Rad Spezi

Stellenangebot

Automobiles