Anne Sophie Schiefer, Christoph Höhenleitner und die Tischtennisspielerinnen des SSV Neuhaus sind Wolfsburger Sporttreibende 2020.

Rollkunstläuferin Anne Sophie Schiefer, Eishockeyspieler Christoph Höhenleitner und die Tischtennisspielerinnen des SSV Neuhaus sind Wolfsburger Sporttreibende des Jahres 2020.

Die Wahl der Sportler*innen des Jahres hat in Wolfsburg eine lange Tradition. Seit 1956 werden die zu Ehrenden von den Sportvereinen vorgeschlagen und anschließend durch eine Jury gewählt. Die Sportler*innen des Jahrs 2020 konnten nun erstmals in Wolfsburg von der Einwohnerschaft selbst per Online-Voting gewählt werden. Insgesamt wurde in der Zeit vom 19. Dezember bis 4. Januar 4708 mal der Fragebogen zur Sportler*innenwahl online aufgerufen und dabei sind exakt 10652 Stimmen abgegeben worden.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs ist mit der Beteiligung an der ersten Online-Wahl sehr zufrieden. “Sie spiegelt das große Interesse der Wolfsburger Bürger*innen am Sport wieder, obwohl im vergangenen Jahr zahlreiche Veranstaltungen und Wettkämpfe abgesagt werden mussten”, so Klaus Mohrs. Das Experiment, die Sportler*innenwahl per Mausklick durchzuführen, sei aufgegangen, meint auch Sportdezernentin Monika Müller: “Mit der online Wahl für alle haben wir zeitgemäß auf die tollen sportlichen Leistungen in 2020 aufmerksam machen können, die trotz Corona stattgefunden haben. Wir wollen damit die Bedeutung des Sports gerade in Krisenzeiten stärken und unsere Sporttreibenden ermutigen, sich trotz aller Widrigkeiten weiterhin für ihren Sport einzusetzen.”

Anne Sophie Schiefer – starker Ausdruck und perfekte Sprünge

Erstmalig wurde eine Rollkunstläuferin zur Sportlerin des Jahres gewählt. Anne Sophie Schiefer vom TV Jahn Wolfsburg gewann als Deutsche Meisterin im Kürlauf und im Solotanz sowie als Landesmeisterin im Kürlauf, Pflichtlauf und Solotanzen mit deutlichem Abstand (2254 Stimmen) vor Vanessa Seeger (1212 Stimmen) vom USK Fallersleben, die Europameisterin mit der Luftpistole geworden war. Dritte wurde Judoka Giovanna Scoccimarro (499 Stimmen), die in den beiden Vorjahren jeweils als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet worden ist.

Christoph Höhenleitner – ein Vorbild für die Jugend

Der Grizzly Christoph Höhnenleitner wurde für seine herausragenden Leistungen in der Deutschen Eishockey Liga zum Sportler des Jahres gewählt. Höhenleiter bestritt insgesamt 706 DEL Spiele, nahm dreimal an den DEL-Play-Offs-Finals teil und gewann mit den Grizzlys auch den Deutschen Eishockeypokal. Mit 1256 Stimmen lag er hauchdünn vor Leichtathlet Phil Grolla (1254 Stimmen) vom VfL Wolfsburg, der über 60 Meter bei den Deutscher Hallenmeisterschaften im Behindertensport (U20) gesiegt hatte. Auf dem dritten Platz (780 Stimmen) landete der Sportler des Jahres 2019 Deniz Almas. Der Leichtathlet vom VfL Wolfsburg wurde Deutscher Meister über 100 Meter.

Tischtennisdamen des SSV Neuhaus – mit mannschaftlicher Geschlossenheit zum Sieg

Die 1. Damen Tischtennismannschaft des SSV Neuhaus setzte sich denkbar knapp mit 1466 Stimmen als Mannschaft des Jahres vor den Bundesliga Frauen des VfL Wolfsburg (1441 Stimmen) durch. Den Tischtennisdamen gelang nach einer erfolgreichen Saison in der Oberliga Nord-West der Aufstieg in die Tischtennis Regionalliga im Relegationsspiel gegen Hannover 96 II. Die Fußballfrauen des VfL Wolfsburg wurden in der Saison 2019/2020 sowohl Deutsche Meisterinnen als auch DFB-Pokalsiegerinnen. Drittplatzierter (490 Stimmen) wurden die Männer vom Kegelverein Wolfsburg, die den zweiten Platz in der 2. Kegelbundesliga Nord-Ost belegten.

Aufgrund der aktuellen Infektionslage steht noch nicht fest, wann und im welchen Rahmen die Ehrung der Sportlerin, des Sportlers und der Mannschaft des Jahres offiziell durchgeführt wird. Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Sportdezernentin Monika Müller gratulieren aber schon vorab den gewählten und den platzierten Sportler*innen ganz herzlich. Alle hätten herausragende sportliche Leistungen gezeigt und die Sportstadt Wolfsburg hervorragend repräsentiert. Ein besonderer Dank gehe natürlich an alle, die diese Leistungen ermöglich haben – die Vereine, Trainer*innen, Sportkamerad*innen sowie Sponsor*innen und an die Familien und Freund*innen, die dazu beigetragen haben!

Foto: oh/DariuszSankowski
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